Freitag, 25. Juni 2010

3 Musketiere, Tecklenburg

Letzte Woche ging endlich die Sommer-Festivalsaison in Tecklenburg wieder los... 2010 auf der Freilichtbühne: Die 3 Musketiere und die West Side Story. Toll, dass ich nur eine knappe Woche nach der Musketierpremiere auch endlich wieder dabei sein konnte!
Die ganze Woche über hab' ich den Wettergott beschworen. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank nach oben:
Perfekter hätte das Freilichtbühnenwetter nicht sein können. Selbst die leichte Bewölkung hat pünktlich einem strahlend blauen Himmel Platz gemacht.
Die Atmosphäre erreichte mich schon beim ersten Blick auf die Burgruine und erst Recht nachdem ich durch den Obstgarten auf das Freilichtbühnengelände kam.

Das Bühnenbild
Dieses Jahr fügt sich das Bühnenbild sehr gut in die bereits vorhandene Kulisse ein. Viel weniger kitschig als in den Jahren zuvor. Aber es ist ja im Grunde eh ein Selbstläufer - ein Mantel und Degen Stück in einer Burgruine... was könnte besser passen! Da stört auch das Pappmascheehaus nicht... nee im Ernst - ich war wirklich positiv überrascht.
Vor der Show
Das Schiff, das zu Beginn des 2. Aktes eine Rolle spielt, kann natürlich nicht mit der Berliner oder Stuttgarter Version mithalten, aber meckern will ich hier nicht - Das Ganze wird recht ansprechend gelöst.
Ich muss aber auch sagen, dass mir Abstriche bei der Kulisse generell nicht soviel ausmachen, denn das Herzstück eines Musicals sind Schauspiel und Gesang der Darsteller. Und wenn die es richtig anfangen, wird die Kulisse sowieso unwichtig - aber zu den Darstellern komme ich später.

Die Kostüme
Erstmal noch kurz etwas zu den Kostümen: Schaut euch die Fotos auf der Homepage der Freilichtbühne an. Ihr werdet feststellen, dass die Kostüme durch die Bank gut gewählt wurden. Einzig Constances Outfit gefällt mir nicht wirklich. Sie trägt einen roten Samtrock und ein gestreiften Blazer (wie auch immer man das nennt). Mit ihrem lockeren Spiel kann sie davon aber zum Glück ablenken.
Besonders gelungen finde ich das Kostüm der Milady. Grade bei "Milady ist zurück" passt es ganz toll zum Lied. Sie trägt ein schwarzes Kleid mit langem Schlitz – darunter enge Leggins. Ihre Ärmel erinnern an Vogelfedern... und auch der Kragen besteht aus Federn - "und ich spreize mein Gefieder und blicke stolz umher" - Die strenge Hochsteckfrisur und der kühle, stolze Blick tragen das Übrige dazu bei, die Milady zu einer Mischung aus Racheengel und sexy Intrigantin zu machen. Erst gegen Ende bröckelt ihre Fassade - Aufgelöste Frisur, rot/schwarzes Kleid – perfekt.

Die Perücken:
Ähm ja... aus der 7. Reihe fand ich es gar nicht so schlimm. Porthos sieht ziemlich wuschelig aus, aber hey - das passt wunderbar zur Rolle. Der König hatte eine königliche Mini-Röllchen-Frisur, die ihn reichlich lächerlich wirken lies - aber das war doch gewollt oder? Egal - lassen wir das Thema. Ich hatte ich mir die falsche Haarpracht schlimmer vorgestellt- nachdem ich vorher einiges drüber gelesen hatte. Noch mal der Verweis auf die Fotogalerie - Es gibt sicherlich tollere Perücken, aber eigentlich sind sie ganz okay!

Die Requisite:
Fast hätte ich vergessen habe etwas zur Requisite zu schreiben. Was gehört alles dazu? Na, wahrscheinlich die glänzenden Degen im Sonnenlicht. Apropos: Die Fechtszenen sind klasse und ich denke, dass sie von Show zu Show sogar noch toller werden. Die weitern Requisiten sind stimmig. Es gibt Tische und Stühle, Heuballen, ein echtes Pferd, eine riesige große Schmuckschatulle inklusive stark glitzerndem "Diamant-Collier" - alles genauso wie man es braucht. Ich habe leider keinen Vergleich zur Berliner/Stuttgarter-Aufführung und kann mich nur insofern wiederholen, als dass die Freilichtspiele mit einfachen Mitteln das Größtmögliche herausholen. Naja, ich gehöre wohl auch ein bißchen zu den Leuten, die nicht sooo sehr drauf achten - d.h. wenn nichts fehlt oder total merkwürdig ist, dann ist das für mich okay. man kann aber absolut nicht sagen, dass die Requisite spartanisch war oder so... und sollte sie es gewesen sein, dann wird das durch das riesige Ensemble dreimal wieder wett gemacht. Sprich - die Bühne wirkt zu keiner Sekunde leer! Aber ich denke schon, dass weniger "Gedöns" da war als bei manch anderer Theaterproduktion, wo man (z.B. bei drehbarer Bühne) Sachen auch schnell wieder verschwinden lassen kann. hier mussten ja oft ganz flott Tische und Stühle oder anderer Kram "abgeräumt" werden... Sicherlich hat man da auf "Unnötiges" verzichtet... aber negativ ist mir das ganz sicher nicht aufgefallen.


Die Inszenierung:
Ich muss gestehen, dass ich keine Vergleiche habe - für mich war es gestern eine Musktetier-Premiere. Nichts desto trotz hoffe ich beurteilen zu können, ob ein Stück gut oder schlecht inszeniert wurde.
Ich schätze wenn es gut ist, dann hat man keine Sekunde Langeweile, sitzt mit einem fetten grinsen im Gesicht im Publikum, merkt nicht, dass es kühler wird und die Zeit vergeht wie im Flug? - Ja, ich denke es war gut! :)
Die Story als solche lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen. Die etwas dünne Story, ist der einzige Schwachpunkt an dem Stück... Jedoch - man kann aus dieser 2 Sätze- Handlung tatsächlich ein 2 1/2 Stunden Vergnügen machen - und das ist die Kunst und hier durchaus gelungen. Der 1. Akt besticht dabei noch mehr als der 2. - Kein Wunder, der erste Akt ist ne Ecke länger und beinhaltet den größten Teil der ohrwurmverdächtigen Songs. Deshalb fand ich es ein bißchen Schade, dass ausgerechnet "Gott lächelt uns zu" im 2. Akt gestrichen wurde. Ein weiteres Lied auf das bei dieser Inszenierung verzichtet wird ist "Glaubt mir". Meiner Ansicht nach kein großer Verlust, obwohl ich von Yngve Gasoy-Romdals Darstellung des Kardinals wirklich sehr, sehr positiv überrascht bin - s.u.

Die Darsteller:
Zunächst einmal ist zu sagen, dass alle Darsteller sehr gut waren und auch toll mit einander harmonierten! Aber jetzt zu den einzelnen Akteuren:

* D'Artagnan (Thomas Hohler): Ich hätte gerne jemand anderen in der Rolle gesehen und deshalb war ich natürlich skeptisch. Aber Thomas macht seine Sache wirklich gut. Schauspielerisch wird er d'Artagnan wirklich gerecht. Im ersten Teil kann man herrlich über ihn lachen und auch die Fechtszenen meistert er bravourös. Stimmlich mag ich ihn erstaunlich gerne. Am Anfang gab es ein paar kleinere Unsicherheiten, was aber vielleicht auch damit zusammenhing, dass sein Micro einen Knacks hatte und er bei "Heut ist der Tag" kurzfristig ein Handmicro benutzen musste. Insgesamt hat er das hat er sehr professionell gelöst. Nach und nach hat er sich in mein Herz gespielt und gesungen und auch wenn er -wie gesagt- nicht meine erste Wahl ist, so ist er trotzdem eine gute Wahl.

* Milady de Winter (Femke Soetenga): Wow! Die Milady betritt die Bühne und beherrscht sie von der ersten Sekunde an. Ihr Schauspiel, ihre Bühnenpresenz und nicht zuletzt ihre kraftvolle Stimme haben mich sofort überzeugt - Ich kann mir gut vorstellen, dass aus ihr noch was ganz Großes wird. Wo nehmen die Holländer nur die vielen großartigen Leute her... Toll, dass sie in Tecklenburg spielt. Sie ist wunderbar!


* Kardinal Richelieu (Yngve Gasoy-Romdal): Oh ja - sagte ich mal, dass ich ihn nicht mag? Also, den Yngve...? Als Kardinal hat er mir erstklassig gut gefallen. Wunderbar intrigant. Das Zusammenspiel mit Femke ist außerordentlich! Der Wahnsinn in den Augen – da kann einem fast angst und bange werden... Auch stimmlich liegt ihm die Rolle sehr. Er artikuliert teilweise etwas übertrieben - aber der Gesamteindruck ist toll. In der Rolle des Mozart (zugegeben, ich kenn ihn da nur von CD) werde ich ihn nie mögen... aber hier passte alles!

* Athos (Marc Clear): Engel aus Kristall war mein persönliches Highlight an dem Abend. Marc ist Athos und Athos ist Marc - mehr gibt’s da nicht zu sagen!

* Porthos (Enrico de Pieri): Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhh! Tschuldigung... Porthos war ebenfalls mein Highlight! Wenn ich ins Musical gehe, dann weine ich gerne - aber ich lache auch gerne! Und durch Porthos konnte ich beides ganz wunderbar verbinden. Ja, ich hab Tränen gelacht. Einfach genial gespielt! Wir haben Enrico nach der Show getroffen und er hat erzählt wie gerne er die Rolle spielt (besonders mit den aktuellen Kostümen, die im Gegensatz zu den Stuttgartern total angenehm zu tragen sind). Er freut sich besonders mit Jens spielen zu dürfen, weil die sich beide blind verstehen. All das merkt man auch.


* Aramis (Jens Janke): Das Zusammenspiel mit den anderen Musketieren - besonders wie grade schon erwähnt mit Porthos/Enrico hat ihm und uns Spaß gemacht. Gesanglich kann ich gar nicht ganz soviel zu ihm sagen. Ich kann mich irgendwie nicht mehr so richtig erinnern. Auf gar keinen Fall ist er mir negativ aufgefallen.

* Constance (Lisa Antoni): Süß – sie spielt und singt gut. Ich hab mich gewundert wie klein die Rolle der Constance (besonders nach der o.g. Streichung) tatsächlich ist. Eigentlich ist das ein bißchen schade, denn von Lisa hätte ich gerne noch mehr gesehen. Allerdings muss man sagen, dass der weibliche „Star“ mit Abstand die „Feder-Lady“ ist!!!

* Königin Anna (Wietske van Tongeren): Fiese Perücke und eine eher ruhige, sich zurückhaltende Rolle, die Wietske ganz fantastisch ausgefüllt. Ihr "Kein geteiltes Leid" hat mir Gänsehaut verpassen. Außerdem hatte ich bei ihr wieder mein „Freilichtbühne-ach-wie-ist-das-schön-Gefühl“. Während sie sang ging die Sonne unter und ihr Schatten fiel auf die Burgmauer...

Stefan Poslovski Höchstform
* die kleineren Nebenrollen lass ich jetzt mal einfach unter den Tisch fallen. Wobei zu sagen ist, dass dieses Stück wirklich bis ins Kleinste großartig besetzt ist. Was mir an Tecklenburg in diesem Zusammenhang besonders gefällt: Das riesige Aufgebot an Ensemblemitgliedern und Laiendarstellern. Solange die sich nicht in den Vordergrund drängen und dringend eine Sprechrolle haben wollen *hust* - wen mein ich wohl… bereichern sie das Bühnenbild enorm! Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert und angetan und möchte an dieser Stelle ein großes Lob an alle Mitwirkenden aussprechen!!!

Und nun (endlich?) mein letzter Punkt:

Das Publikum
Trommelwirbel... Wir waren auch prima! Also wenn man dort ist hört man immer wieder Gesprächsfetzen: "Weißt du noch letztes Jahr..." "...als es so windig war" etc. Man merkt schnell, es gibt viele Wiederholungstäter und die meisten sind bestens ausgerüstet: Decken, Sitzkissen, PICKNICK-KÖRBE (Sektchen, Schnitzelchen, Bier in Kühltaschen, Weintrauben, Käse...) alles den Berg raufgeschleppt... Picknick auf der Freilichtbühne – das scheint Kult zu sein, mutet aber manchmal vielleicht ein bißchen merkwürdig an, weil das im Theater ja auch niemand machen würde. Aber sei es drum - Die Leute haben Spaß und gute Laune und solange sich (fast) alle während der Vorstellung an die Bitte halten "im Zuschauerraum nicht zu essen" ist meiner Ansicht nach auch "alles in Butter". Wie gesagt: Ich hab (fast) nur freundlich, hilfsbereite und fröhliche Menschen getroffen und auch so etwas trägt natürlich zur schönen Atmosphäre bei. Es macht einfach mehr Spaß, wenn alle Spaß haben. Bei den 3 Musketieren schien das eindeutig der Fall gewesen zu sein! Standing Ovations, viele Lacher und Applaus...

Fehlt nur noch eins:

Das Fazit:
Ein gelungener Abend!
Wer noch nicht da war sollte es sich nicht entgehen lassen!


Dienstag, 22. Juni 2010

Jekyll & Hyde Resurrection

Ich fange grade an, dieser Aufnahme zu verfallen!
Kennt man das Stück und andere Aufnahmen - allen voran die Gesamtaufnahme mit Anthony Warlow, mag diese Version erstmal etwas merkwürdig anmuten.
Die Songs wurden neu arrangiert und musikalisch sehr modern untermalt. Schlagzeug und E-Gitarre sind hier ebenso zu finden wie Geige und Klavier. Man sollte sich schon darauf einlassen wollen, wenn man sich diese Aufnahme zulegt.
Meiner Ansicht nach lohnt es sich aber! Diese Mischung aus neuen Arrangements und 3 stimmgewaltigen, wunderbaren Darstellern hat es wirklich in sich.
Die weiblichen Rollen sind erstklassig besetzt und harmonieren wunderbar aber besonders hervorheben möchte ich Rob Evan. Die Doppelrolle Jekyll/Hyde ist mit Sicherheit eine der schwersten und anspruchsvollsten Rollen, die das Musical zu bieten hat. Rob Evan überzeugt mit jedem einzelnen Ton. Er stellt Jekylls Zerissenheit und Verzweiflung genauso ausdruckstark und glaubhaft dar wie Hydes Grausamkeit und seinen Wahnsinn. Es ist ein wirklicher Genuß seinem Schauspiel zu lauschen.

Die CD ist zwar keine Alternative zur Gesamtaufnahme - dafür fehlen zuviele Lieder. Diese Aufnahme beinhaltet nämlich tatsächlich nur die Stücke, die von den drei Hauptdarstellern Jekyll/Hyde Lisa und Lucy gesungen werden. Auch die Arrangements, die neu und teilweise sehr mutig sind, werden vielleicht nicht jeden Geschmack treffen. Meiner Ansicht nach sollte man sich aber trotzdem drauf einlassen, denn diese CD ist anders und frisch und es wert gehört zu werden! Ich würde sie als Ergänzung zur Gesamtaufnahme (The Complete Work Jekyll & Hyde - The gothic Musical-Thriller --> Link zu Amazon.de) empfehlen.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Chicago, London

Bericht in Arbeit

Ein Musical-Klassiker!




"Chicago ist bestimmt nicht meine Art von Musical", aber man kann es ja mal ausprobieren!




Cast-Liste am Eingang


Super Sicht aus der 3. Reihe. Eine Kulisse gibt es nicht. Die Band ist auf der Bühne positioniert, ansonsten gibt es nur Stühle, eine Leiter am Rand und ein paar Requisitenartikel - Weniger ist mehr!



Emma Barton - eine grandiose Roxie Hart. Unglaubliche Ausstrahlung, tolles Minenspiel, gesanglich sehr stark. 



Vivien Carter überzeugt als Velma Kelly, auch wenn sie nicht der Star der Show ist - aber das passt ja! Mir hat sie jedenfalls gut gefallen


Trence Maynard als Billy Flynn! Genial!!!!


Matron Mama Morton - Jasna Ivir - Super!
Amos Hart - Adam Stafford: Man möchte Mr. Cellophane am liebsten in den Arm nehmen und trösten! Sooo toll!!!

Ensemble - großartig!!!


Fazit: Chicago ist absolut mein Fall!

Samstag, 17. April 2010

Ich gehör nur mir - Gala 2010, Oberhausen


Bei dieser Konzertreihe handelt es sich um eine Gala, die den Stücken von Michael Kunze und Sylvester Levay gewidmet ist. Zu hören sind Auszüge aus den Musicals:

- Elisabeth-
- Rebecca-
- Mozart-
&
- Marie Antoinette-

Elisabeth

Der erste Teil beschäftigt sich recht ausführlich mit dem Musical Elisabeth, dabei wurden die wichtigsten Stücke gesungen und interpretiert. Zwar gab es weder Kulisse noch Kostüme, doch wären Darsteller keine Darsteller, wenn sie nicht trotzdem Elisabeth-Atmosphäre schaffen könnten!!!! Da braucht es nur ein Klavier und einen kleine Tisch am Rande der Bühne und ganz viel Ausdruck in Spiel und Gesang und schon taucht man in die Welt der Kaiserin ein, obwohl es doch eigentlich "nur" ein Konzert ist. Unterstützend dazu erzählt Annika Firley Teile der Geschichte und spannt so eine Bogen zwischen den einzelne Liedern. Es war fantastisch! Man hatte das Gefühl eine Art Mini-Musical zu sehen und zwar auf sehr hohem Niveau! Ich finds unglaublich, wie wenig äußere Einflüsse notwendig sind, um etwas faszinierendes auf die Bühne zu bringen. Die Stage Musical übertrumpfen sich ja ständig an noch größerer, noch teurerer und aufwendigerer Kulisse - das ist einerseits großartig, aber dass es auch komplett ohne geht, hat mir dieser Abend gezeigt!

Lieder:  Wie du, Nichts ist schwer, Alle Fragen sind gestellt, Kein kommen ohne Gehen, Ich gehör nur mir, Milch, Wenn ich tanzen will, Die Schatten werden länger, Wenn ich dein Spiegel wär, Boote in der Nacht, Der Schleier fällt (Der letzte Tanz und Kitsch als Zugaben)

Elisabeth - Kristin Hölck
Kristin spielt mit Ausdruck und man nimmt ihr die junge, ungestüme "Sissi" genauso ab, wie die selbstbewußte Elisabeth zu der sie sich im Laufe des Stücks *äh* Konzerts verwandelt. Sie singt gut, leider fehlt mir in ihrer Stimme eine gewisse Tiefe und Wärme. Dafür kann Kristin nichts, es ist einfach Geschmackssache.

Franz Joseph - Patrick Stanke
Machen wir uns nichts vor - die Rolle ist ein wenig langweilig, aber Patrick hatte wieder Gold in der Stimme.  Zusammen mit Kristin sang er zwei wunderschöne Duette (Nichts ist schwer, Boote in der Nacht) - toll :) Hab beide "Franzerl" Teile noch selten so schön gehört - Fast schade, dass "Elisabeth, mach auf mein Engel" nicht zum Programm gehörte^^

Tod - Jan Ammann  
Grade bei seiner ersten Show in Oberhausen sahen wir eine sehr "kroloksche" Interpretation der Rolle des Todes. Jan wirkte etwas steif, vielleicht deshalb, weil er dem Tod eine etwas vampirische Einfärbung verpasste. Man merkt, dass er noch keine Zeit hatte sich wirklich in die Rolle einzufinden, auch wenn er natürlich wieder erstklassig gesungen hat. Der Tod steht ihm ansich gut, aber sollte er die Rolle häufiger spielen wäre es schön, wenn er ihr noch etwas Eigenes geben könnte! Toll war, dass er "Kein kommen ohne geh'n" gesungen hat, ein Lied, dass es (glaube ich) bisher nur in der japanischen Fassung gibt. Ein wirklich schöner Titel. Ein Highlight war außerdem, dass Jan in guter alter Todes-manier Elisabeth-Kristin bei "der Schleier fällt" von der Bühne getragen hat.
Jan & Sascha*

Lucheni - Ethan Freeman
Rampensau! Ethan ist ein toller Typ mit richtig Spaß an Rolle und Show! Toll ihn als very special Guest dabei zu haben!!!

Rudolf - Sascha Kurth
Als Newcomer wurde Sascha Kurth in der Rolle des Rudolf vorgestellt. Er spielte überzeugend und auch gesanglich hat er mir gut gefallen!

Erzählerin - Annika Firley 
Angenehme Stimme, ausdrucksstarke Erzählweise.


Rebecca:

Dem - in Deutschland derzeit noch eher unbekanntere Stück - Rebecca wurde leider nicht ganz soviel Platz eingeräumt worden. Jeder der 4 Hauptakteure sang ein Lied aus dem Stück.

Patrick Stanke - Zauberhaft natürlich
Hier handelte es sich um eine Deutschlandpremiere des neuen Rebecca Songs. Eine wunderschöne Ballade! Klar und ausdrucksstark vorgetragen. Zum dahin schmelzen :)

Sabrina Weckerlin - Zeit in einer Flasche
Gänsehaut! Lange mussten wir auf Sabrina warten, die im Elisabethteil leider keine Rolle hatte, aber als sie dann auf die Bühne kam, war ich gleich verzaubert. Sie besitzt Bühnenpräsenz und ihr "Zeit in einer Flasche" ist wundervoll und das trotz Erkältung!

Jan Ammann - Mein Gott, warum
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Jan sehr gerne die Rolle des Maxim de Winter spielen würde. Hoffentlich wird dies irgendwann der Fall sein. Dieses Lied -von ihm interpretiert- macht jedenfalls Lust darauf. Sehr kraftvoll und stark gesungen!!! Also: Pro Rebecca in Deutschland und pro Jan in der Rolle des Maxim de Winter :)

Kristin Hölck - Rebecca
Eben noch die junge Elisabeth und nun schon die intregante Haushälterin Mrs. Danvers. Sehr wandlungsfähig. Bei diesem Lied hat mich Kristin wirklich beeindruckt! Ganz in schwarz gekleidet mit aufgerissenen Augen jagt sie einem tatsächlich Schauer über den Rücken. Wirklich stark!
Kristin Hölck*


-Pause-


Der zweite Teil der Gala war mein Highlight schlechthin. Gesungen wurden hier Lieder aus Mozart und Marie Antoinette. Für sich genommen schon großartig, aber in dieser Besetzung einfach nicht zu überbieten.


Mozart:

Der Schwerpunkt des 2. Teils lag auf dem älteren der beiden vorgestellten Stücke, nämlich das um den berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart.
Auch in diesem Teil wurde die Geschichte in -stellenweise vielleicht etwas zu poetischen Worten zusammengefasst. Diesmal war Sascha Kurth der Erzähler.

Lieder: Ich bin Musik, Gold von den Sternen, Schließ dein Herz in Eisen ein, Der Prinz ist fort, Wie kann es möglich sein, Ich bleibe in Wien, Wie wird man seinen Schatten los, Dich kennen heißt dich lieben, Irgendwo wird immer getanzt, Musik die nie zu Ende geht, Warum kannst du mich nicht lieben wie ich bin, Gold von den Sternen (Reprise)

Wolfgang - Patrick Stanke
Er ist nicht nur Musik, sondern er ist Mozart! Die Rolle ist ihm sozusagen auf den Leib geschneidert. Er kann in der Rolle all seine Facetten zeigen. Sowohl darstellerisch als auch gesanglich phänomenal. Kein Wunder, dass das Ebertbad gekocht hat. Ich selbst hatte eine Dauergänsehaut und kann nicht die einzige gewesen sein, denn spätetestens bei "Wie wird man seinen Schatten los" gab es minutenlangen, tosenden Applaus und verdiente Standing Ovations. Er spielt den Pausenclown pefekt (Herrlich: Bei der Trauung mit Constanze versucht er verzweifelt, den Knopf am zu engen Jacket zu schließen... geht nicht... geknickt, ironischer Blick, leichtes stöhnen.). Ebenso den Rebellen und den verzweifelten Sohn (Bei "Warum kannst du mich nicht lieben wie ich bin" war er den Tränen nah - und ich auch). Er spielt das alles mit einer Intensität die einen packt und  nicht mehr los lässt! Ich will mich jetzt nicht in Lobhudelei verhäddern, aber besser gehts einfach nicht. PUNKT.

Annika & Patrick*
Nannerl - Annika Firley 
Die zweite Newcomerin, die an diesem Abend vorgestellt wurde. In der Rolle der Nannerl durfte sie nun auch gesanglich zeigen was sie kann. Auch sie hat mir sehr gut gefallen! 

Leopold - Ethan Freeman
Schon in Tecklenburg hat Ethan Mozarts Vater gespielt. Er passt sehr perfekt in diese Rolle. Ich hab mich total gefreut ihn endlich auch mal in dieser Rolle live auf der Bühne sehen und hören zu können.

Gräfin von Waldstätten - Kristin Hölck
Schön gesungen. Wie schon oben erwähnt liegt mir Kristins Stimme nicht ganz so, aber ihre Interpretation von "Gold von den Sternen" war fehlerlos und sehr gut. 

Graf Colloredo - Jan Amann
Die Rolle würde sicher ganz gut zu ihm passen. Sehr gut gesungen.

Constanze - Sabrina Weckerlin
Wundervoll! Zwei Lieder durfte sie als Constanze singen und bei beiden standen mir die Tränen in den Augen. Bei "Dich kennen heißt dich lieben" vor Rührung - Es war so schön, sie mit Patrick auf der Bühne zu sehen :) Bei "Irgendwo wird immer getanzt" vorallem vor lachen. Sabrinas Darstellung der genusssüchtigen Constanze Weber/Mozart war grandios. Perfekt täuschte sie jede menge Restalkohol vor und torkelte sehr überzeugend  über die Bühne (Sie hatte doch wohl nicht wirklich am Sekt genippt?!). Am Schluss veräppelte sie dann noch gekonnt das Publikum - Als schon wie wild applaudiert wurde, legte sie den Finger auf die Lippen um ein letztes mal zu "...und es wär doch zu Schad' einen Spaß zu versäumen" *hicks* anzusetzen. Großartig!


Marie Antoinette


Im Anschluss wurden noch einige Songs aus dem neuesten Stück von Kunze/Levay gesungen.

Ethan Freeman - Illusionen
Perfekt!

Kristin Hölck - Ich will leben
Irgendwer musste es ja machen - Aber meiner Ansicht nach passt sie nicht so richtig in die Rolle. Aber naja, sie hat ihr bestes gegeben und schlecht wars auch nicht. Aber nach Sabrinas betrunkener Constanze kam Kristin als lebenshungrige Marie einfach nicht nach....

Sabrina Weckerlin - Blind vom Licht der Kerzen und Ich weine nicht mehr 
Im Jahr zuvor war Sabrina in der Rolle des rebellischen Bettlermädchens Magrid Arnaud in Bremen zu sehen gewesen. Eine Rolle, die meiner Meinung nach sehr gut zu ihr passt und in der sie Gelegenheit hat zu zeigen was sie kann.
Gesanglich sind beide Stücke sehr anspruchsvoll. Da Sabrina in Oberhausen gesundheitlich etwas angeschlagen war, musste sie bei "Ich weine nicht mehr" ziemlich gegen die versagende Stimme ankämpfen. Sie hat das sehr, sehr tapfer getan und bis zum Schluss alles gegeben, so dass man kaum etwas von der Erkältung merkte. Erst bei dem letzen "Wir sagen NEIN" fehlten ihr Luft und Kraft, weil die Stimme nun doch einen Abgang machen wollte. Es ging wirklich unter die Haut, weil man am Ende als Sabrina auf den Knien auf der Bühne kauerte nicht ganz sicher war, ob sie nun als Rolleninterpretation zusammengebrochen ist, oder weil es sie selbst soviel Kraft gekostet hat, dieses Lied zu singen. Jedenfalls hat sie mir wahnsinnig imponiert und den anderen im Publikum erging es wohl ebenso. Standing Ovations, tosender Applaus und eine sichtlich gerührte Sabrina, die Fix und Alle wirkte, aber auch glücklich und überwältigt von der Reaktion des Publikums. Bei einer anderen Show schwärmte sie noch immer von der großartigen Stimmung im April im Ebertbad - zu Recht! :)

Sabrina*
Patrick & Kristin - Gefühl und Verstand
Das Lied hat Herr Stanke mal wieder mit einem sympathischen Texthänger gewürzt! Fürchterlich charmant - so dass das Publikum total begeistert von dem Patzer war. Einen Monat später in Essen saß der Text (wieder) und es war nur halb so schön ;-) Aber mal ehrlich... wieso immer grade bei Liedern, die zu seinem Standard-Repertoire gehören? :-) :-)


Patrick & Sabrina - Jenseits aller Schmerzen
Im Anschluss an "Ich weine nicht mehr". Sabrina musste sehr deutlich mit ihrer Stimme kämpfen, die sich nun endgültig verabschieden wollte. Dafür hat Patrick wieder für zwei gesungen :)


Zugaben

Jan Amann - Der letzte Tanz
Ethan Freeman - Kitsch
Alle - Gold von den Sternen
Ethan*

Last but not least

Nicht unerwähnt bleiben soll auch die wieder einzigartige Leistung am Klavier von Marina Komissartchik, die es schafft ein ganzes Orchester zu ersetzen.
Außerdem sorgte der Chor "Ruhr-Pott-Purie" bei vielen Liedern für die richtige Stimmung und sollte hier lobend hervorgehoben werden.

Mein Fazit lautet: Es war ein rundum gelungener Abend mit außergerwöhnlich starken Künstlern. Nicht einfach ein Konzert, sondern ein echtes Erlebnis, an das ich mich immer gerne erinnere. Da hat SOM wirklich mal wieder etwas ganz tolles auf die Beine gestellt. Weitere Termine stehen schon fest und ich bin gerne, gerne wieder dabei!!


*Quelle der Photos: Sound of Music

Dienstag, 16. März 2010

Patrick Stanke - Ich bin Musik

Solo-CD
Trackliste
Ich bin Musik (Mozart)
Es geht ein bißchen zu schnell (Die letzen 5 Jahre)
Der letzte Tanz (Elisabeth)
As long as you're mine (Wicked -mit Sabrina Weckerlin)
Dies ist die Stunde (Jekyll & Hyde)
King of the World (Songs for a new World)
Sind die Sterne gegen uns (Aida - mit Ana-Milva Gomes)
Gethsemane (Jesus Christ Superstar)
My funny Valentine (Sinatra)
Move on...


Ich bin leider nicht uneingeschränkt begeistert von diesem Album.
Patrick Stanke gehört für mich zu den tollsten Musical-Stimmen die Deutschland zu bieten hat. Im Grunde könnte er mir das Telefonbuch vorsingen und ich wäre zufrieden. Aber ganz so einfach ist es dann leider doch nicht!
Was mich an diesem Album stört ist weder die Songauswahl, noch die Auswahl der Duettpartner und schon gar nicht Patricks wundervolle Stimme. Singen kann er - keine Frage! 
Einige Stücke sind unglaublich kraftvoll und wunderschön (Gethsemane, Ich bin Musik, Sind die Sterne gegen uns?), aber bei anderen Stücken hat er versucht zu experimentieren und es wäre wirklich besser gewesen darauf zu vertrauen, dass die Songs gut so sind wie sie sind... Es spricht nichts dagegen mal "etwas neues zu versuchen", aber leider geht es auf dieser CD allzu oft nach hinten los. Und das ist so, so schade, denn es hätte wunderbar werden können. Ein Beispiel: "As long as you're mine" aus Wicked zusammen mit Sabrina Weckerlin - gesanglich ein Traum-Duett!! Durch das Orchester wirkt das Lied jedoch leider sehr hektisch, ja fast schon gehetzt - Dabei ist es grandios gesungen! Auch bei anderen Liedern ist es die Musikbegleitung die störend wirkt! 
Im Ganzen gesehen ist das Album daher eher durchwachsen.
Auf der CD befinden sich neben echten Highlights halt auch Songs mit deren Variation ich nicht soviel anfangen kann. Insgesamt sind auch "nur" 10 Lieder auf der CD, sodass ein "merkwürdiges" Lied gleich mehr Gewicht bekommt.
Ich kann die CD nicht uneingeschränkt empfehlen, einzelne Lieder daraus aber schon! Man sollte vielleicht einfach mal reinhören und das für sich selber entscheiden. 
Insgesamt ist aber folgendes zu sagen: Patrick Stanke singen hören und spielen sehen (besonders live) lohnt sich!!

Montag, 15. März 2010

Mark Seibert - Musical Ballads

Trackliste:
You'll be in my heart (Tarzan)
No one but you (We will rock you)
She's like the wind (Dirty Dancing - mit T.Borchert)
Maria (West Side Story)
Solang ich dich hab (Wicked - mit W.Verkaik)
Sunset Boulevard (Sunset Boulevard)
I will be there (Count of Monte Cristo)
Go the Distance (Herkules)
Durch das Dunkel der Welt (Aida - mit A.M.Gomes)
Gethsemane (Jesus Christ Superstar)
Du bist meine Welt (Rudolf - mit A.M.Gomes)
A light in the dark (Next to Normal - mit E.Hunter)
Moon River (Breakfast at Tiffanys - mit L.Perman)

Die "Musical-Ballads" sind meiner Meinung nach ein rundum gelungenes Album eines Musicaldarstellers.

Viele Darsteller neigen dazu Alben rauszubringen die genau die Stücke enthalten, die man ohnehin schon von ihnen kennt. Mark Seiberts Solo ist hingegen sehr abwechslungsreich und doch in sich stimmig. Von "Solang ich dich hab" aus Wicked einmal abgesehen, sind auf der CD nur Stücke zu hören, die noch auf keinem anderen Musicalalbum von ihm veröffentlicht sind, auch wenn er die Rollen teilweise gespielt hat (z.B. Radames in Aida).

Alle Songs passen gut zu seinem Typ und seiner Stimme, die Duettpartner sind sehr sorgfältig ausgewählt worden und harmonieren wunderbar. Vielleicht muss Mark ein bißchen aufpassen, dass er nicht nur auf seine Balladen festgelegt wird. Sein Gethsemane ist mir z.B. ein bißchen zu "leidend" und zu wenig abwechslungsreich. Jedoch trübt das den guten Gesamteindruck kaum!
Als besonders positiv empfinde ich, dass nicht nur die "üblichen" Songs ausgewählt wurden, sondern dass auch hier die Mischung aus Klassikern (West Side Story), aktuellen (Tarzan) und vielleicht etwas unbekannteren Stücken (Next to Normal) passt.

Bei den Arrangements wurde nicht experimentiert - für mich ebenfalls ein Pluspunkt- denn aus einem schönen Lied auf Teufel-komm-raus etwas Neues machen zu wollen, geht oft schief und ist auch selten gewollt! 

Ein wirklich wunderschönes Album, dass ich jedem der Musicals mag ans Herz legen möchte!





Sonntag, 28. Februar 2010

Starlight Express, Bochum

Untertitel: Kindheitserlebnisse lassen sich nur schwer nachholen :))
 
Als das Stück nach Deutschland kam, war ich altersmäßig U 10 und wollte es unbedingt sehen. Meine Eltern sind jedoch ohne mich nach Bochum gefahren - Es muss wohl Gründe gehabt habe, ich weiß es nicht mehr... Seit dem (wir reden von den 80er Jahren), hat meine liebe Mutter versucht mir Karten für dieses Musical zu schenken, aber plötzlich kam mir alles andere immer interessanter vor als Rollschuhfahrende Züge.... Musicalgutscheine hab ich dann in andere Musicals investiert und auch sonst war mein Gedanke jedesmal: Starlight Express... Bochum... naja, da kann man ja immer noch hin, jetzt lieber nach *setze beliebige ganz weit wegge Stadt ein*.
Nach dem ich also schon (fast) alles andere gesehen habe, hat meine Mutter nunmehr drauf bestanden (ich bin mittlerweile Ü 30 und die 80er sind lange vorbei!!!), nun doch nach Bochum zu fahren! Und da saßen wir dann an der Rollschuh-Rennbahn.

Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass ich als Kind absolut begeistert gewesen wäre... Jahaaa, das hört sich schwer nach einem ABER an... und hier ist es: aber als Erwachsene haben mich dann doch einige Dinge gestört: 
Nichts gegen tolle Darsteller aus dem Ausland, nichts gegen Dialekte... doch bei Starlight Express ist es wirklich schwer überhaupt irgendwas zu verstehen. Kevin Köhler, der Casting Gewinner des ZDF hat mich als Rusty auch nur mäßig überzeugt. 
Die Musik und die Geschichte, waren ganz nett, aber so richtig mitgenommen hat mich das Stück nicht. Vermutlich hab ich schon zu viel Vergleichsmöglichkeiten und bin aus dem Starlightexpressalter raus. Es gibt nicht so viele Stücke, denen man wirklich entwachsen kann, aber ich glaube dies ist eins.

So kann man sagen, dass ich einen unterhaltsamen Abend hatte, meine Mutter endlich ihre Schuld eingelöst hat - Danke!! und ich nun auch weiß wie das Rennen ausgeht :) Es hat mich nicht geärgert dort gewesen zu sein, jedoch wird es sehr wahrscheinlich der einzige Besuch in Bochum gewesen sein.