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Donnerstag, 29. März 2012

Foulspiel!

Alte Fussballer-Regel: Der Gefoulte sollte den Elfmeter nie selber schießen...
Scheiß auf Regeln, denn sonst dürfte ich als "Geprellte" diesen Blog nicht selber schreiben... Aber ich habs versprochen und es ist mir auch selber ein inneres Anliegen!
Immerhin habe ich jetzt ein paar Nächte über die Sache geschlafen und bin jetzt bereit zu schießen! Allerdings werde ich versuchen dabei nicht zurück zu foulen auch wenn mir immer noch nach "Blutgrätsche" ist.

Sehen wir uns das Spiel also nochmal in der Wiederholung an.... Was ist genau passiert?

Natürlich geht es nicht um Fußball, sondern (mal wieder) um die wunderbare Welt des Musicals.
Wer Musicals liebt, weiß, dass es sich die Veranstalter teuer bezahlen lassen, uns Theaterschwärmer in andere Welten zu entführen. Und wir zahlen (fast) gerne, weil wir entweder verrückt sind, oder uns die abendlichen Erlebnisse für die Leere im Portemonnaie entschädigen.
Trotzdem sollte man vorsichtig sein, welchem Veranstalter man sein Geld anvertraut. Ich werde hier keine Namen nennen, aber SO Mancher bzw. ein bestimmter Veranstalter für Musical-Galas im Pott wird dem ein- oder anderem ja auch so bekannt sein.

Dessen sehr gut organisierte Galas sind ein Garant für Qualität und haben mich immer wieder sehr begeistert.  Doch leider gibt es auch immer wieder Dinge beim Drumherum, die mich nerven und mir den Spaß an der Sache madig machen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, aber in der Summe führen grade diese kleinen Piekser zwischen durch zu großer Unzufriedenheit. Für mich ist grade der Punkt gekommen, wo es mir reicht! Um mal wieder die Fußballmetapher zu bemühen: Rote Karte! Nicht an die Künstler, nicht an die Shows, sondern an den ungenannten Veranstalter!

Das Fass zum überlaufen gebracht hat die neuste Aktion:
Man zahlt (gepfefferte) Eintrittspreise für eine Show, die dann ausfällt. Daran hat keiner Schuld - sowas kommt vor. Erst nach einigen Monaten wird ein Ersatztermin angeboten, der allerdings erst fast ein Jahr nach dem ursprünglichen Termin stattfinden wird. Auch dafür habe ich ein gewisses Verständnis. Immerhin ist es nicht leicht gleich vier bekannte Künstler, die alle auch andere Engagements haben, unter einen Hut zu bringen. 
Doch natürlich passt nicht jedem zahlenden Gast dieser neue Termin. Das weiß auch der Veranstalter und bietet an, die gekauften Karten zurück zu nehmen. Soweit so gut.
Und jetzt kommt das Ärgernis: Man erhält seinen Eintrittspreis nämlich nicht vollständig zurück. Obwohl der Käufer (also ich) in keiner Weise für den Ausfall des ersten Termins verantwortlich ist, bekommt er (also ich) nur 90 % der investierten Summe zurück. Die restlichen 10 % (plus Vesandkosten in beide Richtungen) werden einbehalten. Auf freundliche Anfrage wird mitgeteilt, dass es gänginge Praxis sei, bei Kartenrücknahme die Vorverkaufsgebühren einzubehalten. Das mache jeder so.
Jeder?! Ich bin nun wirklich kein Theaterneuling und hab schon mit so einigen Ticketverkäufern zu tun gehabt. Mehre Musicals/Veranstaltungen sind schon ausgefallen und von allen Verkäufern habe ich bisher die volle Kaufpreissumme zurück erhalten.
Unabhängig davon ob man rechtlich dazu verpflichtet ist... Ich persönlich bin der Ansicht, dass es einfach zum guten Ton gehört sich - in Fällen wo etwas von Veranstalterseite nicht klappt - kulant und kundenfreundlich zu zeigen. Dies scheint in E. aber (mal wieder und leider nicht zum ersten Mal) ein Fremdwort zu sein.

Die zurückgenommenen Karte gehen jetzt übrigens wieder zum vollen Kaufpreis (also inklusive Vorverkaufsgebühren) an neue Käufer. Rechnet die Differenz mal hoch...!

Grobe Unsportlichkeit, Platzverweis, Abpfiff!*






*Edit:
Für mich heißt das übrigens, dass ich zukünftig einen großen Bogen um diese Veranstaltungen machen werde. So gerne ich viele der Künstler auch sehe und so leid es mir tut. Ich mag solche Machenschaften einfach nicht mehr unterstützen. Es gibt viele schöne Alternativen, denen ich künftig den Vorrang geben werde. Besonders, weil es weder die erste und sehr wahrscheinlich auch nicht die letzte Aktion ist, über die ich mich ärgere. Wundert euch also nicht, wenn es keine Blogs mehr von diesen Veranstaltungen gibt. Ich weiß, es wird ihn nicht stören, wenn ausgerechnet ich nicht mehr dabei bin, aber ich muss mich zumindest nicht mehr ärgern. 

Aber das ist meine rein persönliche Meinung - ich hetze hier gegen niemanden, ich will keinen abhalten irgendwohin zu gehen, irgendwelche Karten zu kaufen oder sonst irgendetwas - ich will mir nur mal Luft machen. Jeder kann daraus die Schlüsse ziehen die er oder sie möchte. 


Samstag, 26. März 2011

Ich gehör nur mir - Gala 2011, Filderstadt

Ich hatte mir ganz fest vorgenommen, dass ich den inflationären Gebrauch der Worte: "genial", "überwätigend", "Gänsehaut", "Hammer" und "geflashed" in Verbindung mit den Namen Sabrina Weckerlin und Patrick Stanke langsam mal etwas einschränken sollte...  Es nervt mich ja schon fast selber, dass es in den letzten Monaten ständig zu genau diesen Wortkombinationen kommt - Wobei... Nein es nervt mich nicht, denn eigentlich kann  ich nicht genug davon bekommen!!! Aber man will ja auch vielseitig schreiben... Das ist jedoch leider nach dieser Veranstaltung wieder nicht drin!
Also jeder der es nicht mehr hören bzw. lesen kann, der sei hiermit offiziell vorgewarnt und möge bitte direkt (oder spätestens nach dem 1. Teil) zum nächsten Post springen und diesen hier ignorieren!

Aber nun gehts los:
Soweit ich weiß, fand die Levay/Kunze-Gala namens "Ich gehör nur mir" dieses Jahr zum ersten mal außerhalb des Ruhrgebietes statt. Letztes Jahr gab es zwei Veranstaltungen in Oberhausen und Essen. Zu der Vorstellung im Ebertbad hatte ich ausführlich gebloggt und möchte vorab auf diesen Post hinweisen. Am Aufbau der Show, den Songs und den Zwischentexten wurde nichts verändert. Für viele im Publikum war die Show aber neu, jedoch weiß ich auch von so einigen, die eigens aus NRW angereist sind, weil sie - genau wie ich - einfach nicht genug von dieser tollen Gala bekommen können.


Elisabeth

Wieder gab es im 1. Teil einen sehr ausführlichen Elisabeth-Block. 

Dabei sang Kristin Hölck erneut die Titelrolle. 
Sie gefällt mir gesanglich leider immer noch nicht so sehr. Ihre Stimme wirkt oft ein bißchen kalt, doch die Rolle der Elisabeth hat sie darstellerisch wirklich gut ausgefüllt. Es fällt mir schwer wirklich Kritik an ihr zu üben. Ich denke, es ist einfach Geschmackssache.

Im zweiten Lied betrat Patrick als Kaiser Franz Josef die Bühne. Sein Minenspiel löste beim Publikum bereits in dieser Rolle schmunzeln aus und in mir stille Freude auf das was noch kommen würde. Es ist immer ein bißchen Patrick in jeder Rolle die er spielt. Das ist rein gar nicht negativ gemeint. Mir gefällt es sehr gut, dass er in jede Rolle etwas von sich einfließen lässt. Bei "Nichts ist schwer" spielte er einen amüsiert, erstaunten Kaiser, der sich von Sisis Überschwang allzu gerne mitreiße lassen würde, gleichzeitig aber immer wieder von seiner kaiserlich anerzogenen Würde zurückgehalten wird. Nach vielen Konzerten und sonstigen Veranstaltungen war es ein Freude Patrick auch mal wieder darstellerisch richtig tätig werden zu sehen. Den strengen Vater von Rudolf konnte ich ihm allerdings nicht so ganz abnehmen. Allerdings muss man auch sagen, dass diese Szene auf der Bühne nur kurz angedeutet wurde. "Boote in der Nacht" war schön und apropos: Der Anzug stand ihm wirklich gut! :)

Was haben "der Tod" und "Graf von Krolock" gemeinsam? Jan Ammann! Würdevoll schritt er den seitlichen Gang zur Bühne hinauf und sang ein sehr gefühlvolles "Kein Kommen ohne Gehn". Ein Lied, dass es sonst wohl nur in der japanischen Fassung von "Elisabeth" gibt. Ein wirklich schöner Titel, den man meiner Meinung nach auch gerne zukünftig in das Stück einbauen kann. Auch im weiteren stand Jan die Rolle des Todes wirklich gut. Einziger Kritikpunkt - wie auch schon beim letzten mal - er ist zur Zeit so sehr in der Krolock-Rolle drin, dass auch sein "Tod" eine Menge Krolock abbekommt. Etwas dass ich durchaus nachvollziehen kann, was jedoch trotzdem teilweise etwas irritiert. Nichts desto trotz ist Jan ein toller Sänger und ich denke, nach ein wenig Zeit und Eingewöhnung würde auch er die Rolle neu interpretieren. Ich glaube, dass hab ich letztes Jahr schon geschrieben, aber nach wie vor glaube ich fest daran!

Warum Ethan Freeman "nur" als "Very special Guest" angekündigt wird, ist mir ein Rätsel. Natürlich ist er "very special", aber eine Gastrolle hat er auf keinen Fall. Im ersten Teil glänzt er als Lucheni und auch sein "Kitsch" als Zugabe war ganz großes Kino! Der hat sooo viel Spaß an der Rolle. Ich hätte gerne mehr!!! Einmal fiel kurz sein Mikro aus - der könnte auch ohne Mikro singen und man würde in der letzten Reihe kaum merken, dass es aus ist. Toller Sänger und eine echte Rampensau!

Annika Fierley und Sascha Kurth waren als Nachwuchskünstler auch wieder mit von der Partie. Als Rudolf und als Erzählerin haben sie eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. Mal sehen was man im Weiteren von ihnen hört.


Rebecca

Im Anschluss an den Elisabeth Teil folgten vier Lieder aus Rebecca. 
"Zauberhaft natürlich" von Patrick, "Zeit in einer Flasche" von Sabrina, dann erschien Kristin Hölck im Mrs. Denvers Kostüm... äh.. oh - ich bin zu früh *wink* - Stimmt Jan war erst dran mit "Mein Gott warum". Danach kam dann tatsächlich Kristin an die Reihe und sang "Rebecca".

Angesichts der Tatsache, dass Rebecca ab Dezember in Stuttgart gespielt werden wird, würde ich mir zukünftig wünschen, den ersten Teil der Gala etwas umzugestalten und Rebecca etwas mehr Platz einzuräumen (Der Elisabeth Teil ist eh unverhältnismäßig lang).
Übringens haben mir alle Darsteller hier sehr gut gefallen und wie ich hörte, sind die Rollen für "Maxim" und "Ich" noch zu vergeben! Ich wüßte da schon die passenden Kandidaten :)


Mozart

So sehr mir der erste Teil der Gala gefällt: DARAUF hatte ich gewartet! Das ist der Teil bei dem ich aufpassen und mich selber daran erinnern muss, dass ich eigentlich erwachsen bin :)
Was Familie Mozart, da auf die Bühne bringt - besonders der Meister selbst, lässt einen innerlich ein bißchen pubertieren! Es ist einfach die perfekte Besetzung für ein tolles Stück! Patrick als Mozart, Ethan als Leopold, Sabrina als Constanze, Jan als Colloredo... Würde das Stück in dieser Besetzung irgendwo gespielt und die Performance der Beteiligten würde sich rumsprechen - Die Leute würden das Theater einrennen und ich würde fortan dort wohnen! 

Nein, ich weiß, ich bin so gar nicht objektiv... Ich hab ja gewarnt! Doch ich war ja nicht alleine im Saal. Die Show war nahezu ausverkauft und ich würde grob schätzen, dass 95 % der Leute hauptsächlich wegen Jan Ammann dort waren, da nachher auch noch das dessen Communitytreffen stattfinden sollte. Die sind ja auch ein gewissens Stimmungsbarometer. Jedenfalls dauerte es nicht lange und Patrick hatte sie alle in Hand :)
So geriet die Show spätestens bei diesem Teil zu einer One-Man Show. 
Und das obwohl auch die anderen perfekte Leistungen zeigten. Wer Etan Freeman schonmal "Schließ dein Herz in Eisen ein" hat singen hören der weiß was Gänsehaut ist. 
Jan als Colloredo hat mir gut gefallen - allerdings war ich von einem am Bühnenrand herumlungernden Mozart, der mal auf dem Bauch, mal auf dem Rücken liegt und eine Symphonie schreibt, etwas abgelenkt war. Umbezahlbar Patricks ungläubiger Blick bei: "gernegroßen TEUFELSBRATEN" ("Wer??? Ich???). Hach, ich liebe sein Minenspiel!
Das Highlight dieses Abends war aber definitiv  "Wie wird man seinen Schatten los". Dort gab es minutenlange Standing Ovations... Ich hatte noch Gänsehaut vom Lied, aber die Reaktion des Publikums hat mich am allermeisten berührt... Patrick kniete mit dem Kopf nach unten auf der Bühne und ließ Welle um Welle über sich rollen. Denn genauso war es. Dann guckte er hoch und zog eine Augenbraue hoch. Alles lacht... und er musste auch lachen. Es war aber auch eine Wahnsinns-Performance. Mir läuft es immer noch heiß und kalt über den Rücken. Dicht gefolgt von dem später noch gesungenen "Warum kannst du mich nicht lieben", das einem fast das Herz zerrissen hat und einem sehr lang gehaltenen Ton, der Seinesgleichen sucht. Hier konnte Patrick auch die verletzliche Seite Mozarts zeigen! Eindrucksvoll. Es gab zwar keine Standing Ovations - Verdient hätte er sie aber gehabt. Lag aber wohl daran, dass es sein nächstes Mozart Solo war und man ja nicht immer aufspringen kann. Ich für meinen Teil hätte auch die ganze Zeit stehen bleiben können.


Auch Sabrina hat mich erneut umgehauen. "Dich kennen heißt dich lieben" und "Irgendwo wird immer getanzt" sind jedesmal Stücke auf die ich mich sehr freue, weil ich weiß wie toll Sabrina sie singt und spielt und natürlich wurde ich auch hier nicht enttäuscht. Sabrina war so süß. Ich hab bei ihr noch nie Textunsicherheiten erlebt, aber als ihr bei "Irgendwo wird immer getanzt" eine Zeile doppelt über die Lippen kam, musste sie über sich selber schmunzeln. Sehr, sehr niedlich und einfach sympathisch!

Wie gesagt, meiner Meinung nach hat es der Mozartblock eindeutig in sich! Es wird wirklich Zeit, dass dieses großartige Stück mal wieder gespielt wird!
Die Reaktion des Publikums beweist das! Man hatte das Gefühl, dass alle darauf gewartet hatten beim Schlussapplaus erneut aufspringen zu können um endlich wieder Standing Ovations geben zu können. Und das in Stuttgart, wo ich bei den Tenors eher das Gefühl hatte, dass aufstehen nicht zu den Lieblingsgewohnheiten der Baden-Württemberger gehört.

Marie Antoinette

Auch hier wurden leider wieder nur ein paar Lieder gesungen und von mir aus hätten es ruhig auch mehr sein können. Aber so ein Gala Abend ist ja auch nicht unendlich lang - Leider! Bei diesem Teil der Show konnte vorallem Sabrina Weckerlin zeigen was in ihr steckt. "Blind vom Licht" und "Ich weine nicht mehr" waren hier die Highlights. Auch Sabrina wurde vom Publikum entsprechend gefeiert und genoß die Ovationen in vollen Zügen! Verdient, denn grade diese Lieder sind unglaublich stark und sie ist einfach perfekt! Ich war hin und weg von ihr. "Gänsehaut", "geflashed", "Hammer" - Wie soll man denn ohne solche Worte auskommen, wenn Sabrina auf der Bühne steht?!
Keins der Lieder, die an diesem Abend gesungen wurden möchte ich missen. Das einzig verzichtbare Lied "Langweilen will ich mich nicht" wurde in Filderstadt ausgelassen, aber darum war ich nicht böse. Wie ich schon letztes Jahr festgestellt habe, passt das Lied nicht so gut zu Kristin und so hat man es dann auch bei einem wunderschönen "Gefühl und Verstand" belassen. Gut so! Wunderschön auch das zweite Duett des Abends von Patrick und Sabrina "Jenseits aller Schmerzen". Ein toller Abschluss für einen mitreißenden, fantastischen zweiten Teil.

Ansonsten blieb es bei der Liedauswahl und auch bei den schon bekannten Zugaben. Man kann dahingestellt lassen ob nach dem langen Elisabeth-block im ersten Teil noch zusätzliche Lieder aus genau diesem Stück notwendig waren, oder man lieber doch noch 1-2 Rebecca-Songs hätte wählen können... Fakt ist, dass Ethan mit seiner bereits oben erwähnten "Kitsch" Performance noch mal richtig die Bude gerockt hat!

Der Abend war viel, viel zu schnell vorbei! Das ist das einzige Manko der Show - Sie dauert nicht ewig!
Ich freu mich so sehr auf Oberhausen und hoffe es folgen noch weitere Termine. Noch schöner wäre es natürlich, wenn die besagten Stücke in Deutschland laufen würden. Aber sie in dieser Form und mit diesen Darstellern präsentiert zu bekommen tröstet über Vieles hinweg. Mehr, mehr, mehr!!!!


PS: Ich habe vergessen auch dem Chor und der wunderbaren Pianistin Marina Komissartchik für die tolle Begleitung zu danken! Das ist eigentlich unverzeihlich, denn auch sie haben zum großartigen Gelingen des Abends beigetragen. Ich kann mich nur wiederholen: Marinas Klavierbegleitung ersetzt ein ganzes Orchester und das Ruhr-Pott-Pourie-Ensemble sorgt für eine ganz besondere Stimmung. Deshalb an dieser Stelle nochmal ein riesen Lob!!!




Montag, 13. Dezember 2010

Weihnachtsgala im Tic-Theater in Wuppertal

mit Patrick Stanke, Maike Boerdam und dem Tic-Ensemble

Dieser Bericht läuft unter dem Untertitel: Gemischte Gefühle
Denn das ist im Endeffekt mein Fazit!

Aber zurück auf Anfang: Wir hatten schon vor längerer Zeit (im September, meine ich...) Tickets gebucht. Damals war groß angekündigt, dass es sich um eine Galaveranstaltung mit Patrick Stanke und Sabrina Weckerlin handeln würde, unterstützt vom Ensemble des Tic-Theaters.
Das klang sehr vielversprechend und so haben wir dann auch den ordentlichen Eintrittspreis in Kauf genommen. Es gab ja auch noch zusätzlich ein festliches Weihnachtsdinner inklusive.
Ich hab mich richtig auf den Abend gefreut!
Die erste Enttäuschung war dann aber, dass Sabrina aufgrund ihrer Rolle bei Jekyll & Hyde leider nicht dabei sein konnte. Kann ja passieren, dass andere Termine dazwischen kommen. Aber ein bißchen hat mich schon geärgert, dass man gar nicht über diese Änderung informiert worden ist. Aufgrund eine komischen Gefühls, hab ich am Sonntag nochmal auf die TIC Seite geguckt und da war die Veranstaltungsbechreibung plötzlich vollkommen umgeschrieben worden. Sabrina wurde mit keinem Wort erwähnt - statt dessen wurde Maike Boerdam groß angekündigt.
Ich muss schon sagen, dass mich das ein wenig enttäuscht hat. Maike ist toll - keine Frage, aber ich hatte mich natürlich beim Kauf der Karte auf Sabrina eingestellt und mich sehr auf sie gefreut.
Aber seis drum - wenn wieder solche Änderungen sind, dann würde ich mir trotzdem wünschen entsprechend informiert zu werden.

Zur Gala selbst:
Gemischte Gefühle... Anders als in der Veranstaltungsbeschreibung war nicht das Tic-Ensemble, als Unterstützung auf der Bühne, sondern man hatte eher den Eindruck, dass Patrick und Maike Special Guests wären - Da sehr viele Lieder ohne ihre Beteiligung stattfanden.
Maike und Patrick (c) Julia
Gegen Ende - Also nach dem Hauptgang wurde ihre Präsenz auf der Bühne zum Glück mehr und jedesmal wenn Patrick und/oder Maike auftraten, war ich auch wieder sehr begeistert. Patricks Power in der Stimme haut mich jedes mal aufs Neue um. Es ist seltsam - Hab ihn nun schon so oft live auf der Bühne gesehen und gehört, aber es ist jedesmal das selbe: Julia ist geflasht!!! Mit Maike hat er gut harmoniert. Auch wenn ich Sabrina vermisst habe - so hat sie Maike doch recht gut vertreten.
Das Programm beinhaltete neben Weihnachtssongs vorallem etwas jazzige Nummern, was ich persönlich schön fand.
Besonders gefreut hab ich mich allerdings über Patricks "The Prayer" aus Scarlet Pimpernel, da ich das Musical ja im November kennen- und lieben lernen durfte. Der lange Schlusston hat mich wieder aus den Socken gehauen (... da fällt mir was ein - aber dazu komme ich später).
Maike war auch toll. Sie machte vor allem einen sehr sympathischen Eindruck! Wie gesagt - hätten wir noch etwas mehr von den zweien gesehen und gehört, wär der Abend viel begeisternder gewesen. Auch so war es schön, aber eben leider nicht perfekt :)
Jedoch muss ich sagen, dass mir das Tic-Theater sehr gut gefällt - Die Atmosphäre ist prima, die Leute sind nett und alles ist ein bißchen lockerer als woanders. Theater und Patrick passen da super zusammen :)
Zitat Stefan H.: Wenn wir alle eingeschneit sind, dann bleibt ihr halt hier - die Heizung läuft ja, das wär kein Problem.

Das Essen:
äh - ja...
Zwischen den Gesangsparts wurde gegessen... oder wurde zwischen den Menügängen gesungen?! So oder so - es gab ein Weihnachtsdinner und auch hier: Gemischte Gefühle.
Ich bin überhaupt nicht lecksch - d.h. ich mag eigentlich fast alles und so haben mir auch 3 der 4 Gänge wirklich sehr gut geschmeckt. Meine Freundinnen hatten da weniger Glück, da es fast nur Zutaten (Fisch, Pilze etc.) gab, die sie nicht mochten. Der Hauptgang war allerdings auch für mich eine Katastrophe. Angeblich hat das der Koch der Lindenstraße verbrochen... Ich weiß ja nicht... Rosenkohl, der muffig schmeckte, ein Kloß, der mal ein Gummiball war und Entenkeule, die irgendwie nur fettig und eklig schmeckte... der Gang ging fast komplett zurück in die Küche.
Tut mir leid - dabei bin ich echt nicht anspruchsvoll, was das Essen betrifft!
Dessert
Wollt ihr ein Bild? Dann könnt ihr selber entscheiden :)))
Ok ich lasse jetzt noch ein Bild vom Dessert folgen, damit ich nicht alle verschrecke... Das war wirklich sehr lecker!!!

Also das perfekte Dinner war es nicht so ganz - und auch die Show hatte Highs und Lows.

Aber insgesamt kann ich es einfach nicht bereuen dort gewesen zu sein. Schon wegen der Highs :)

Noch kurz zum Wetter:
Als wir ankamen, war alles klar, trocken und schön. In der Pause sahen wir, dass ganz Wuppertal ein einziges Schneegestöber war - so haben wir dann erstmal rasch das Auto umgefahren, weil wir angst hatten nachher den Berg nicht mehr hochzukommen. Auf dem Weg zurück zum Theater hab ich mich richtig lang gemacht und jetzt wohl ne ordentlich geprellte Schulter...Und der Rückweg nach Hause hat mal eben mehr als doppelt solang gedauert, weil auf den Autobahnen der Wahnsinn und das Chaos herrschte. 

Wuppertal im Schneegestöber
*Seufz* - was tut man nicht alles für die Kunst :)





Samstag, 17. April 2010

Ich gehör nur mir - Gala 2010, Oberhausen


Bei dieser Konzertreihe handelt es sich um eine Gala, die den Stücken von Michael Kunze und Sylvester Levay gewidmet ist. Zu hören sind Auszüge aus den Musicals:

- Elisabeth-
- Rebecca-
- Mozart-
&
- Marie Antoinette-

Elisabeth

Der erste Teil beschäftigt sich recht ausführlich mit dem Musical Elisabeth, dabei wurden die wichtigsten Stücke gesungen und interpretiert. Zwar gab es weder Kulisse noch Kostüme, doch wären Darsteller keine Darsteller, wenn sie nicht trotzdem Elisabeth-Atmosphäre schaffen könnten!!!! Da braucht es nur ein Klavier und einen kleine Tisch am Rande der Bühne und ganz viel Ausdruck in Spiel und Gesang und schon taucht man in die Welt der Kaiserin ein, obwohl es doch eigentlich "nur" ein Konzert ist. Unterstützend dazu erzählt Annika Firley Teile der Geschichte und spannt so eine Bogen zwischen den einzelne Liedern. Es war fantastisch! Man hatte das Gefühl eine Art Mini-Musical zu sehen und zwar auf sehr hohem Niveau! Ich finds unglaublich, wie wenig äußere Einflüsse notwendig sind, um etwas faszinierendes auf die Bühne zu bringen. Die Stage Musical übertrumpfen sich ja ständig an noch größerer, noch teurerer und aufwendigerer Kulisse - das ist einerseits großartig, aber dass es auch komplett ohne geht, hat mir dieser Abend gezeigt!

Lieder:  Wie du, Nichts ist schwer, Alle Fragen sind gestellt, Kein kommen ohne Gehen, Ich gehör nur mir, Milch, Wenn ich tanzen will, Die Schatten werden länger, Wenn ich dein Spiegel wär, Boote in der Nacht, Der Schleier fällt (Der letzte Tanz und Kitsch als Zugaben)

Elisabeth - Kristin Hölck
Kristin spielt mit Ausdruck und man nimmt ihr die junge, ungestüme "Sissi" genauso ab, wie die selbstbewußte Elisabeth zu der sie sich im Laufe des Stücks *äh* Konzerts verwandelt. Sie singt gut, leider fehlt mir in ihrer Stimme eine gewisse Tiefe und Wärme. Dafür kann Kristin nichts, es ist einfach Geschmackssache.

Franz Joseph - Patrick Stanke
Machen wir uns nichts vor - die Rolle ist ein wenig langweilig, aber Patrick hatte wieder Gold in der Stimme.  Zusammen mit Kristin sang er zwei wunderschöne Duette (Nichts ist schwer, Boote in der Nacht) - toll :) Hab beide "Franzerl" Teile noch selten so schön gehört - Fast schade, dass "Elisabeth, mach auf mein Engel" nicht zum Programm gehörte^^

Tod - Jan Ammann  
Grade bei seiner ersten Show in Oberhausen sahen wir eine sehr "kroloksche" Interpretation der Rolle des Todes. Jan wirkte etwas steif, vielleicht deshalb, weil er dem Tod eine etwas vampirische Einfärbung verpasste. Man merkt, dass er noch keine Zeit hatte sich wirklich in die Rolle einzufinden, auch wenn er natürlich wieder erstklassig gesungen hat. Der Tod steht ihm ansich gut, aber sollte er die Rolle häufiger spielen wäre es schön, wenn er ihr noch etwas Eigenes geben könnte! Toll war, dass er "Kein kommen ohne geh'n" gesungen hat, ein Lied, dass es (glaube ich) bisher nur in der japanischen Fassung gibt. Ein wirklich schöner Titel. Ein Highlight war außerdem, dass Jan in guter alter Todes-manier Elisabeth-Kristin bei "der Schleier fällt" von der Bühne getragen hat.
Jan & Sascha*

Lucheni - Ethan Freeman
Rampensau! Ethan ist ein toller Typ mit richtig Spaß an Rolle und Show! Toll ihn als very special Guest dabei zu haben!!!

Rudolf - Sascha Kurth
Als Newcomer wurde Sascha Kurth in der Rolle des Rudolf vorgestellt. Er spielte überzeugend und auch gesanglich hat er mir gut gefallen!

Erzählerin - Annika Firley 
Angenehme Stimme, ausdrucksstarke Erzählweise.


Rebecca:

Dem - in Deutschland derzeit noch eher unbekanntere Stück - Rebecca wurde leider nicht ganz soviel Platz eingeräumt worden. Jeder der 4 Hauptakteure sang ein Lied aus dem Stück.

Patrick Stanke - Zauberhaft natürlich
Hier handelte es sich um eine Deutschlandpremiere des neuen Rebecca Songs. Eine wunderschöne Ballade! Klar und ausdrucksstark vorgetragen. Zum dahin schmelzen :)

Sabrina Weckerlin - Zeit in einer Flasche
Gänsehaut! Lange mussten wir auf Sabrina warten, die im Elisabethteil leider keine Rolle hatte, aber als sie dann auf die Bühne kam, war ich gleich verzaubert. Sie besitzt Bühnenpräsenz und ihr "Zeit in einer Flasche" ist wundervoll und das trotz Erkältung!

Jan Ammann - Mein Gott, warum
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Jan sehr gerne die Rolle des Maxim de Winter spielen würde. Hoffentlich wird dies irgendwann der Fall sein. Dieses Lied -von ihm interpretiert- macht jedenfalls Lust darauf. Sehr kraftvoll und stark gesungen!!! Also: Pro Rebecca in Deutschland und pro Jan in der Rolle des Maxim de Winter :)

Kristin Hölck - Rebecca
Eben noch die junge Elisabeth und nun schon die intregante Haushälterin Mrs. Danvers. Sehr wandlungsfähig. Bei diesem Lied hat mich Kristin wirklich beeindruckt! Ganz in schwarz gekleidet mit aufgerissenen Augen jagt sie einem tatsächlich Schauer über den Rücken. Wirklich stark!
Kristin Hölck*


-Pause-


Der zweite Teil der Gala war mein Highlight schlechthin. Gesungen wurden hier Lieder aus Mozart und Marie Antoinette. Für sich genommen schon großartig, aber in dieser Besetzung einfach nicht zu überbieten.


Mozart:

Der Schwerpunkt des 2. Teils lag auf dem älteren der beiden vorgestellten Stücke, nämlich das um den berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart.
Auch in diesem Teil wurde die Geschichte in -stellenweise vielleicht etwas zu poetischen Worten zusammengefasst. Diesmal war Sascha Kurth der Erzähler.

Lieder: Ich bin Musik, Gold von den Sternen, Schließ dein Herz in Eisen ein, Der Prinz ist fort, Wie kann es möglich sein, Ich bleibe in Wien, Wie wird man seinen Schatten los, Dich kennen heißt dich lieben, Irgendwo wird immer getanzt, Musik die nie zu Ende geht, Warum kannst du mich nicht lieben wie ich bin, Gold von den Sternen (Reprise)

Wolfgang - Patrick Stanke
Er ist nicht nur Musik, sondern er ist Mozart! Die Rolle ist ihm sozusagen auf den Leib geschneidert. Er kann in der Rolle all seine Facetten zeigen. Sowohl darstellerisch als auch gesanglich phänomenal. Kein Wunder, dass das Ebertbad gekocht hat. Ich selbst hatte eine Dauergänsehaut und kann nicht die einzige gewesen sein, denn spätetestens bei "Wie wird man seinen Schatten los" gab es minutenlangen, tosenden Applaus und verdiente Standing Ovations. Er spielt den Pausenclown pefekt (Herrlich: Bei der Trauung mit Constanze versucht er verzweifelt, den Knopf am zu engen Jacket zu schließen... geht nicht... geknickt, ironischer Blick, leichtes stöhnen.). Ebenso den Rebellen und den verzweifelten Sohn (Bei "Warum kannst du mich nicht lieben wie ich bin" war er den Tränen nah - und ich auch). Er spielt das alles mit einer Intensität die einen packt und  nicht mehr los lässt! Ich will mich jetzt nicht in Lobhudelei verhäddern, aber besser gehts einfach nicht. PUNKT.

Annika & Patrick*
Nannerl - Annika Firley 
Die zweite Newcomerin, die an diesem Abend vorgestellt wurde. In der Rolle der Nannerl durfte sie nun auch gesanglich zeigen was sie kann. Auch sie hat mir sehr gut gefallen! 

Leopold - Ethan Freeman
Schon in Tecklenburg hat Ethan Mozarts Vater gespielt. Er passt sehr perfekt in diese Rolle. Ich hab mich total gefreut ihn endlich auch mal in dieser Rolle live auf der Bühne sehen und hören zu können.

Gräfin von Waldstätten - Kristin Hölck
Schön gesungen. Wie schon oben erwähnt liegt mir Kristins Stimme nicht ganz so, aber ihre Interpretation von "Gold von den Sternen" war fehlerlos und sehr gut. 

Graf Colloredo - Jan Amann
Die Rolle würde sicher ganz gut zu ihm passen. Sehr gut gesungen.

Constanze - Sabrina Weckerlin
Wundervoll! Zwei Lieder durfte sie als Constanze singen und bei beiden standen mir die Tränen in den Augen. Bei "Dich kennen heißt dich lieben" vor Rührung - Es war so schön, sie mit Patrick auf der Bühne zu sehen :) Bei "Irgendwo wird immer getanzt" vorallem vor lachen. Sabrinas Darstellung der genusssüchtigen Constanze Weber/Mozart war grandios. Perfekt täuschte sie jede menge Restalkohol vor und torkelte sehr überzeugend  über die Bühne (Sie hatte doch wohl nicht wirklich am Sekt genippt?!). Am Schluss veräppelte sie dann noch gekonnt das Publikum - Als schon wie wild applaudiert wurde, legte sie den Finger auf die Lippen um ein letztes mal zu "...und es wär doch zu Schad' einen Spaß zu versäumen" *hicks* anzusetzen. Großartig!


Marie Antoinette


Im Anschluss wurden noch einige Songs aus dem neuesten Stück von Kunze/Levay gesungen.

Ethan Freeman - Illusionen
Perfekt!

Kristin Hölck - Ich will leben
Irgendwer musste es ja machen - Aber meiner Ansicht nach passt sie nicht so richtig in die Rolle. Aber naja, sie hat ihr bestes gegeben und schlecht wars auch nicht. Aber nach Sabrinas betrunkener Constanze kam Kristin als lebenshungrige Marie einfach nicht nach....

Sabrina Weckerlin - Blind vom Licht der Kerzen und Ich weine nicht mehr 
Im Jahr zuvor war Sabrina in der Rolle des rebellischen Bettlermädchens Magrid Arnaud in Bremen zu sehen gewesen. Eine Rolle, die meiner Meinung nach sehr gut zu ihr passt und in der sie Gelegenheit hat zu zeigen was sie kann.
Gesanglich sind beide Stücke sehr anspruchsvoll. Da Sabrina in Oberhausen gesundheitlich etwas angeschlagen war, musste sie bei "Ich weine nicht mehr" ziemlich gegen die versagende Stimme ankämpfen. Sie hat das sehr, sehr tapfer getan und bis zum Schluss alles gegeben, so dass man kaum etwas von der Erkältung merkte. Erst bei dem letzen "Wir sagen NEIN" fehlten ihr Luft und Kraft, weil die Stimme nun doch einen Abgang machen wollte. Es ging wirklich unter die Haut, weil man am Ende als Sabrina auf den Knien auf der Bühne kauerte nicht ganz sicher war, ob sie nun als Rolleninterpretation zusammengebrochen ist, oder weil es sie selbst soviel Kraft gekostet hat, dieses Lied zu singen. Jedenfalls hat sie mir wahnsinnig imponiert und den anderen im Publikum erging es wohl ebenso. Standing Ovations, tosender Applaus und eine sichtlich gerührte Sabrina, die Fix und Alle wirkte, aber auch glücklich und überwältigt von der Reaktion des Publikums. Bei einer anderen Show schwärmte sie noch immer von der großartigen Stimmung im April im Ebertbad - zu Recht! :)

Sabrina*
Patrick & Kristin - Gefühl und Verstand
Das Lied hat Herr Stanke mal wieder mit einem sympathischen Texthänger gewürzt! Fürchterlich charmant - so dass das Publikum total begeistert von dem Patzer war. Einen Monat später in Essen saß der Text (wieder) und es war nur halb so schön ;-) Aber mal ehrlich... wieso immer grade bei Liedern, die zu seinem Standard-Repertoire gehören? :-) :-)


Patrick & Sabrina - Jenseits aller Schmerzen
Im Anschluss an "Ich weine nicht mehr". Sabrina musste sehr deutlich mit ihrer Stimme kämpfen, die sich nun endgültig verabschieden wollte. Dafür hat Patrick wieder für zwei gesungen :)


Zugaben

Jan Amann - Der letzte Tanz
Ethan Freeman - Kitsch
Alle - Gold von den Sternen
Ethan*

Last but not least

Nicht unerwähnt bleiben soll auch die wieder einzigartige Leistung am Klavier von Marina Komissartchik, die es schafft ein ganzes Orchester zu ersetzen.
Außerdem sorgte der Chor "Ruhr-Pott-Purie" bei vielen Liedern für die richtige Stimmung und sollte hier lobend hervorgehoben werden.

Mein Fazit lautet: Es war ein rundum gelungener Abend mit außergerwöhnlich starken Künstlern. Nicht einfach ein Konzert, sondern ein echtes Erlebnis, an das ich mich immer gerne erinnere. Da hat SOM wirklich mal wieder etwas ganz tolles auf die Beine gestellt. Weitere Termine stehen schon fest und ich bin gerne, gerne wieder dabei!!


*Quelle der Photos: Sound of Music