In diesem Blog geht es um die Dinge von denen ich schwärme und die mich bewegen.
Zur Zeit sind das vor allem Musicals und Konzerte :)
Ich bin viel unterwegs und gucke mir sehr unterschiedliche Stücke an. Um meine Erinnerungen zu teilen und zu bewahren, dafür habe ich diesen Blog eingerichtet.
Der Adventskalender von Room 9 (Anton Zetterholm & Rob Houchen von Les Miserables) hat uns schon den ganzen Dezember begleitet. Was für eine tolle, tolle, tolle Idee! Jeden Tag öffnet sich ein Türchen, jeden Tag gibt es eine neue Video-Weihnachtsüberraschung für alle Musicalfans. Heute, am 23. Dezember gab es einen ganz besonderen Leckerbissen... Die Jungs haben es tatsächlich geschafft viele Casts im West End und rund um den Erdball "zusammen" zu trommeln um für die gute Sache zu singen... Nämlich Spenden für WaterAid! Wie schon in den 80ern geht das mit viel Spaß und dem ultimativen Charity-Song "Do they know it's Christmastime" am allerbesten!
Ich kaufe selten bis nie Compilation CDs, weil mich eher die Original CDs zum jeweiligen Stück in voller Länger interessieren. Vor 3 Jahren kam pünktlich zum Weihnachtsgeschäft jedoch eine recht interessante Musical Compilation von Tchibo auf den Markt. Viele Originallieder, aber auch bekannte Musical Lieder von bekannten Musicaldarstellern, die sonst (noch) nicht erschienen sind. Nach längerer Pause hat Tchibo es nun wieder getan. Offiziell kommt die CD-Sammlung erst am 18.12.2013 auf den Markt, bei uns stand sie aber schon heute im Regal... Deshalb hier für alle die es interessiert:
DIE TRACKLISTE:
CD 1: 01: Zeig mir den Himmel (Sister Act) Zodwa Selele, Patricia Meden, Elissa Huber 02: Dir gehört mein Herz (Tarzan) Alexander Klaws, Ana Milva Gomes 03: I will always love you (Bodyguard) Mark Seibert 04: Ich lieb dich überhaupt nicht mehr (Hinterm Horizont) Josephin Busch & Aline Staskowiak 05: Boote in der Nacht (Elisabeth) Angelika Milster 06: In Palästen geboren (Ludwig II) Jan Ammann 07: Musik der Nacht (Phantom der Oper) Christian Alexander Müller 08: Bleib noch bis zum Sonntag (Song & Dance) Gitte Henning 09: Für Sarah (Tanz der Vampire) Sascha Kurth 10: Ich wollte nie erwachsen sein (Tabaluga) Andreas Bieber 11: Wenn es weiter regnet (Rocky) Wietske van Tongeren 12: Männer (3 Musketiere) Pia Douwes 13: Who wants to live forever (We will rock you) Mark Seibert & Barbara Obermeier 14: Kann es wirklich Liebe sein (König der Löwen) OCHamburg 15: Somewhere (West Side Story) Nicole Mühle 16: Was wichtig ist (Ich war noch niemals in New York) Isabel Dörfler
CD 2: 01: Fabelhaft Baby (Sister Act) Zodwa Selele, Patrica Meden, Elissa Huber 02: Alles (3 Musketiere) Alexander Klaws & Sabrina Weckerlin 03: Zeit in einer Flasche (Rebecca) Michaela Schober 04: Memory (Cats) Musical Tenors 05: Unchained Melody (Ghost) Uwe Kröger 06: True Love (High Society) Erkan Aki & Anna Aki 07: Gefährliches Spiel (Jekyll & Hyde) Thomas Borchert, Eva Maria Marold 08: Wie soll ich ihn nur lieben (Jesus Christ Superstar) Angelika Milster 09: Totale Finsternis (Tanz der Vampire) Jan Ammann, Sabrina Weckerlin 10: Goodbye (Catch me if you can) Mark Seibert 11: Frei und schwerelos (Wicked) Sabrina Weckerlin 12: The Winner takes it all (Mamma Mia) Patrick Stanke 13: Ol Man River (Showboat) Ingrid Peters 14: Tonight (West Side Story) Peter Hofmann & Deborah Sasson 15: Kalte Sterne (Ludwig II) Jan Ammann 16: Hinterm Horizont gehts weiter (Hinterm Horizont) Serkan Kaya, Josephin Busch
CD 3: 01: Starlight Express (Starlight Express) Markus Psotta 02: With You (Ghost) Mark Seibert, Marjan Shaki 03: Ein neues Leben (Jekyll & Hyde) Eva Maria Marold 04: Endlose Nacht (König der Löwen) Gino Emnes 05: Ich gehör nur mir (Elisabeth) Janet Marie Chvatal 06: Die Schatten werden länger (Elisabeth) Jan Ammann & Sascha Kurth 07: Nur für mich (Les Miserables) Ingrid Peters 08: Fremde wie ich (Tarzan) Alexander Klaws, Elisabeth Hübert 09: Mehr will ich nicht von dir (Phantom der Oper) Carsten Lepper, Jana Werner 10: Mein Gott, warum (Miss Saigon) Patrick Stanke 11: Dont cry for me Argentina (Evita) Deborah Sasson 12: Immortality (Saturday Night Fever) Volkan Baydar 13: Time of my life (Dirty Dancing) Uwe Kröger, Tamee Harrison 14: Ich kam und sah sie (Miss Saigon) Michaela Schober 15: Wer kann schon ohne Liebe sein (3 Musketiere) Pia Douwes, Sabrina Weckerlin, Kristin Hölck 16: Die unstillbare Gier (Tanz der Vampire) Jan Ammann
Ganz ehrlich? Ich werde sie weiterverwichteln... Für mich selber ist sie diesmal bis auf 2-3 Lieder nicht wirklich interessant, aber Neueinsteigern kann ich durchaus zum Kauf raten. Viel Spaß beim Hören und lasst mich wissen, wie ihr die CD findet.
Über meine Besuche in London habe ich vor einiger Zeit folgendes geschrieben:
"Für mich ist Les Misérables eins der schönsten Musicals die es gibt! Unglaublich emotional mit sehr vielen musikalischen Highlights (Mir gefällt sehr, dass es -wie früher üblicher als heute- komplett durchkomponiert ist). Dieses Musical ist ein Klassiker, der seines Gleichen sucht! Es wird wirklich Zeit, dass dieses Musical auch mal wieder in Deutschland gespielt wird."
Lange mussten wir uns gedulden, doch dieses Jahr kam hierzulande nicht nur die lang ersehnte Verfilmung in die Kinos, nein - endlich gibt es auch die Gelegenheit das Stück wieder Live zu erleben! Das Theater Magdeburg zeigt vom 21.06-20.7.2013 eine Neuinszenierung des Schönberg/Boublil Stücks vor ganz besonderer Kulisse.
Freilichttheater haben immer eine eigene Atmosphäre. Das Domplatz Open Air findet direkt vor dem Magdeburger Dom statt. Das tolle Bühnenbild und die natürliche Bühnenumgebung ergänzen sich dabei aufs beeindruckenste. Von der Zuschauertribühne aus hat man sowohl die halbrunde Holzkonstruktion, als auch den Dom selbst im Blick, der durch Illumination der Fenster in die Handlung mit einbezogen wird.
Die Bühnenkonstruktion kann man durchaus als Geniestreich bezeichnen. Sie wird zum Teil auf drei Ebenen bespielt. Zwei Elemente können verschoben werden und geben den Blick z.B. auf das Innere von Fantines Zimmer oder den Raum des ABC Cafés frei, in dem die Stundenten ihren Aufstand planen. So ist die Kulisse auch ohne die übliche Drehbühne, wie man sie normalerweise im Stück verwendet, sehr wandelbar. Zusätzlich überzeugt die Inszenierung durch tolle Ideen. Bei "Morgen schon" stehen alle Darsteller auf verschiedenen Ebenen der Bühne. Im Verlauf des Liedes wird eine überdemensionlae Frankreichfahne über alle drei Ebenen gespannt, durch die im Gegenlicht die Silhouetten der Darsteller scheint - Ein wahnsinnig schöner Effekt. Ich liebe dieses Lied und kriege regelmäßig Gänsehaut. Als Liebhaber der Londoner Inszenierung fand ich es zwar ein bisschen schade, dass hier niemand auf der Stelle marschierte, was mir regelmäßig die Tränen in die Augen treibt. Aber ohne Drehbühne wäre dies wohl ohnehin nicht ganz so effektvoll - zudem war die hier gezeigte Szene sehr beeindruckend und stimmig, so dass ich erst gar nicht anfange zu vergleichen.
Unbezahlbare Special Effects schickte außerdem der Himmel, der ebenfalls ein Musicalfan sein muss. Das Stück begann um 21 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Im Verlaufe des Musicals konnte man den Himmel dunkler werden und den Mond aufgehen sehen. Im zweiten Akt wurde mancher Zuschauer vom Geschehen auf der Bühne abgelenkt, als sich über den Zinnen des Doms ein Schauspiel ganz besonderer Art abspielte. Ein unglaublicher Vollmond kämpfte sich direkt über dem Kirchendach durch aufziehende Wolken und beschien das ergreifende Treiben auf der Bühne. Was für ein gruselig-schöner Anblick, der zusätzlich für meterdicke Gänsehaut sorgte. Auch die Turmuhr schien eine Oscarreife Nebenrolle zu spielen. Zusammen mit ein paar wohlplatzierten Regentropfen schlug sie Mitternacht als zum Ende des Stücks Jean Valjeans letztes Stündlein geschlagen hatte.
Apropos Jean Valjean - Jetzt habe ich schon sehr viel über Kulisse und Bühnenbild geschrieben und noch nicht ein Wort über die Besetzung verloren. Es wird Zeit dies nachzuholen. Denn die Inszenierung überzeugt nicht nur mit "Äußerlichkeiten", sondern auch durch eine sehr gute Cast. Im Vorfeld hatte ich einige Male gesagt, dass ich mir Thomas Borchert eher als Javert und weniger als Valjean vorstellen kann - Während des Stückes hat er mich eines Besseren belehrt. Sowohl gesanglich, als auch darstellerisch ist er der Rolle des Gefangenen 24601, der sich seinen Platz als Jean Valjean erkämpft durchaus gerecht geworden. Auch Markus Liske, den ich bisher gar nicht kannte, überzeugt in seiner Rolle als ordnungstreuer und unerbittlicher Polizeichef und Gegenspieler Javert. Es war toll "Sterne/Stars" mal wieder in gewohnt klassischem Gewand zu hören (ohne dass ich jetzt kritisch über die Country/Rockstimme von Russel Crowe debattieren möchte). Besonders berührt haben mich Bettina Mönch als Fantine und Christina Patten als Eponine. Ihre Haupttitel "Ich hab geträumt" und "Nur für mich allein" kenne ich schon seit ich musicalistisch denken kann und habe beide Lieder schon in sehr vielen Interpretationen gehört - von Heidi Brühl bis zu den unglaublichen Leading-Ladys im Westend - Und immer wieder ergreifen mich die Lieder aufs Neue. Beide Darstellerinnen zeichnen sich durch sehr angenehme Stimmen aus und auch ihr Spiel, besonders in den jeweiligen Todesszenen hat mich sehr mitgenommen. Gott sei Dank gab es mit dem Gaunerpaar Thenardier (Peter Wittig und Gabriele Stoppel-Bachmann) auch immer wieder Szenen zum Schmunzeln, die den traurigen Grundtenor des Stücks ein bisschen auflockern. Der freche Straßenjunge Gravoche wird aus Jugendschutzgründen in Magdeburg nicht mit einem kleinen Jungen besetzt, sondern wird von einer Frau gespielt. Zwei Darstellerinnen teilen sich diese Rolle und leider weiß ich nicht, ob bei der Premiere Sandra Pangl oder Maria Neumann auf der Bühne standen. Welche von beiden es auch war - Sie hat ihre Sache gut gemacht, auch wenn bei mir ein bisschen Wehmut aufkam, weil die Jungs in London jedesmal kleine Highlights waren. Mit Cosette habe ich im allgemeinen und im besonderen immer wieder meine Schwierigkeiten. Die Rolle verlangt einen klassischen Sopran, der selten mein Fall ist. Ob im Film oder auf der Bühne - in meinen Ohren klingt Cosette leider immer sehr anstrengend. Teresa Sedlmair ist optisch ein sehr süßes Mädchen und spielt mit der nötigen Anmut und Frische. Gesanglich lagen wir trotzdem nicht auf einer Wellenlänge, da sie die Rolle sehr operettenhaft anlegt. Das ist sicher gewollt, trifft aber leider nicht meinen persönlichen Geschmack. Hingegen mochte ich die Barrikaden-Jungs um Anführer Enjolras (Marc Lamberty) - allen voran Oliver Arno als Marius mal wieder sehr! Man möchte gleich aufspringen und "Revolution" brüllen. Oliver ist mit Anfang 30 zwar eigentlich ein bisschen alt für den jugendlichen Revolutionär, wirkt aber sehr jung und gefällt mir auch gesanglich sehr gut. Eponines Tod (Der Regen) und vorallem seine Interpretation von "Dunkles Schweigen an den Tischen" war für mich ein echtes Highlight. Ich musste schwer schlucken, als er den Tod seiner Kameraden betrauert und dabei alle nochmal namentlich erwähnt. Das kannte ich in dieser Form nicht und hat mir jedesmal, wenn er einen Namen murmelte oder hinausschrie nochmal einen zusätzlichen Stich ins Herz versetzt.
Eine gute Stelle sich zu fragen, wieso man ein Stück so liebt, das einen eigentlich permanent leiden lässt?! Ich weiß darauf keine andere Antwort, als die, die ich schon im Bezug auf London gegeben habe: Les Misérables ist oft düster und bedrückend, aber es reißt einen auch emotional mit und es wirkt nachhaltig. Die Geschichte berührt einen und klingt noch lange nach. Dramatische, aber auch komische oder romantische Szenen sorgen dafür, dass man am Ende aufgewühlt aber auch zufrieden das Theater verlässt. Es gibt Stücke, die einen unterhalten und es gibt Stücke, die man nie vergisst! Magdeburg hat erheblich dazu beigetragen, dass ich mal wieder einen Les Miserables Rausch habe. *Hicks*. Ob nun in der Freilicht-Fassung auf deutsch oder im Londoner Original. Das Stück hat mich wieder voll in seinen Fängen! Wer die Gelegenheit hat, sollte sie ergreifen und sich ergreifen lassen!!! PS: Danke an Bianca, die mir netterweise ein Foto von der Premieren Cast-Liste zur Verfügung gestellt hat. Hier wird auch meine Frage nach Gravoche beantwortet :)
Tag 2 in London - Donnerstag, morgens kurz nach 9 Uhr. Mit Sandwich und Kaffee in der Hand gehe ich der Lieblingsbeschäftigung aller Briten nach: Ich reihe mich in eine Schlange ein und denke drüber nach, ob es deshalb immer mehr West-End Theater gibt, die bei der Vergabe von Dayseats mitmachen, weil man sich so schön dafür anstellen kann?
Nochmal kurz für alle: In London gibt es eine ganze Reihe *haha* von Theatern, bei denen man zur Kassenöffnung eine begrenzte Anzahl von Tickets für denselben Tag zum Schnäppchenpreis erwerben kann. Ich habe diese Möglichkeit in den letzten Jahren lieben gelernt. Denn in Zahlen heißt das: 40-60 Minuten warten, 1. Reihe, 25 Pfund. Man darf zwei Tickets pro Person kaufen. Wenn man also „Doppelshow hat“, kann man sich auch aufteilen und seine Reisebegleitung zu den Kriegspferden schicken…, während man selber am Phoenix-Theater für "Once" ansteht.
Eine knappe Stunde später ist der Plan für heute in trockenen Tüchern. 15 Uhr „Once“, 19:30 Uhr „War Horse“ (Letzteres für unfassbare 12 Pfund) und nun erst mal ab nach Covent Garden, wo man den Vormittag sehr schön verbringen kann.
Dort gibt es viel zu sehen. Lauter kleine, hübsche Geschäfte, (Floh)makthallen, Straßenkünstler und buntes Treiben. Mittags traditionell eine leckere Portion Fish & Chips und dann langsam seelisch auf den "Broken-Hearted-Hooverfixer-Sucker-Guy" vorbereiten und bloß nicht zu spät zum Theater gehen.
Once, London 30.05.2013 (Matinee)
Warum die Eile? Ganz einfach: Wenn man pünktlich bei „Once“ im Theatersaal ist, dann ist man im Grunde schon zu spät. Ich weiß gar nicht, ob ich jetzt schon mehr als nur Andeutungen verraten soll… Sagen wir mal so: Auf der Bühne ist schon so einiges los bevor es los geht und man kann das Theater auch mal von einer ganz anderen Perspektive betrachten. Deshalb rate ich dringend dazu mindestens eine halbe Stunde vor Beginn da zu sein!
Wie (fast) alle Theater, ist auch das Phoenix Theatre ein echtes Schmuckstück. Viel roter Samt, Gold, Verspiegelte Decken… Einfach wunderschön!
Es gibt zwei Balkone und Seiten-Boxen. Wer das Theater des Westens schön findet, der wird von den meisten Londoner Theatern hin und weg sein. Mir geht es jedenfalls immer so. Da stört es mich ausnahmsweise auch mal nicht, wenn die Ansteigung nicht sehr ausgeprägt ist und das Holz der Sessel manchmal knarzt. Das alles gehört zu London dazu und ich liebe dieses Feeling. Die erste Reihe ist recht nach an der Bühne, da es keinen Orchestergraben gibt. Den perfekten Blickwinkel hat man sicherlich 2-3 Reihen weiter hinten, aber die Höhe der Bühne ist erträglich und die Show entschädigt für die Nackenstarre. Im Ernst. Es gibt Theater, wo ich trotz günstiger Dayseats von der ersten Reihe abraten würde. Im Phoenix Theatre kann man aber noch recht angenehm sitzen.
Worum geht’s?
"Once" ist eine wunderschöne, kleine, feine, witzige, anrührende und durch und durch herzerwärmende "Guy meets Girl" Story. Er ist Musiker, befindet sich aber derzeit in einer Lebenskrise. Seine Freundin hat ihn verlassen, er hält sich finanziell über Wasser, indem er im Laden seines Vaters Staubsauger repariert ("Broken-hearted-hoover-fixer-sucker-guy"). Er ist kurz davor die Musik an den Nagel zu hängen. Doch dann begegnete er einer jungen Tschechin und sie verändert sein Leben auf ihre ganz besondere Art. Sie ermutigt ihn, weiter an sich und seine Musik zu glauben und bringt ihn dazu ein Demo Tape aufzunehmen. Durch die gemeinsame Liebe zur Musik kommen sich die beiden näher. Doch sie erkennt, dass es keine gemeinsame Zukunft geben kann, weil sie beide noch mit ihrer unabgeschlossenen Vergangenheit zu kämpfen haben.
Wie schon der Independent Film von 2006 ist auch das Musical ein Überraschungserfolg. Mich freut dabei besonders, dass hier kein großes Budget den Ausschlag für Preisregen und die Zuschauergunst gab, sondern einzig und allein die richtige Idee und Umsetzung.
Gestartet ist das Stück am OFF-Broadway. Also in eher kleinem, bescheidenen Rahmen. Doch Aufgrund großer Beliebtheit gelang der Sprung an den „richtigen“ Broadway und gewann letztes Jahr gleich 8 Tony Awards – Darunter der Award für das „Beste Musical“. Seit 2013 begeistert das Stück nun auch das Londoner Publikum. Und das -zum Glück- ohne sich zu verbiegen! Der Umzug von der „kleinen“ Bühne in ein großes Theater hat "Once" nichts an Intimität und Glaubwürdigkeit genommen. Die Kulisse ist weiterhin schlicht. Die Szenenwechsel werden eher angedeutet. Ich mag es sehr, wenn der Zuschauer nicht von Technik und Effekten erschlagen wird und hin und wieder auch mal die eigene Fantasie angeregt wird. Eine Frau am Klavier und ein Mann mit Gitarre sind manchmal alles was man braucht um sich in die Handlung hinein zu versetzen.
Ich glaube, es ist eine der ehrlichsten und gleichzeitig berührendsten Geschichten, die ich bisher auf einer Bühne gesehen habe. Aber keine Sorge – es ist nicht die ganze Zeit ernst und tiefgreifend. Im Gegenteil. Grade durch die ungewöhnliche Art des „Girl“ und ihrer skurrilen Mitbewohner- ist das Stück teilweise extrem amüsant.
Das Musical ist alles was es sein kann und sein sollte - Die Geschichte und vor allem auch die Musik transportieren jede Art von Gefühl. Ich habe abwechselnd Tränen gelacht und geweint, bin in die Songs eingetaucht und wurde von ihnen emotional mitgerissen.
Die Musik würde ich in die Sparte "Singer-Songwriter" mit einer Priese Folk einsortieren. Die Songs stammen aus der Feder von Glen Hansard und Markéta Irglová, die im Film Guy und Girl spielen. Sie sind nicht nur „Beiwerk“, sondern spielen im Stück eine Hauptrolle. Es geht ja gerade darum Songs zu schreiben, sie zu singen und aufzunehmen. Und was für ausdrucksstarke Lieder!!! (Es lohnt sich auch mal einen Blick auf die Lyrics zu werfen, denn es sind Lieder mit viel, viel Aussagekraft). Ich kann gar nicht genau sagen, welcher Song mein Lieblingslied ist... Leave, Gold, Sleeping, The Hill, Abandoned in Bandon^^, JEDES?! :-) Ich hoffe so sehr, dass vielleicht eine CD von der Londoner Cast auf den Markt geworfen wird - Das würde mich mehr als nur glücklich machen!!!
Alle Darsteller spielen ihre Instrumente selbst und sind die meiste Zeit auf der Bühne anwesend - auch, wenn grade keine Szene gespielt wird, in der ihr Charakter vorkommt. Dann sitzen sie auf Stühlen am Bühnenrand oder auf der Bar, die den Hintergrund der Bühne bildet und stimmen ggf. musikalisch mit ein.
Neben Guy und Girl stehen noch 10 1/2 weitere Personen auf der Bühne. Interessanter Weise haben viele Ensemble Mitglieder tatsächlich irische oder slawische Wurzeln, was das Ganze noch authentischer und die Personen noch glaubwürdiger macht.
Das Leben als Understudy ist in London nicht so einfach - Eigentlich spielt fast immer die First-Cast. Nichts desto trotz gibt es bei Once sogenannte "Walk-in Cover" (also Cover, die nicht auf der Bühne stehen, außer jemand fällt aus). Diese müssen dann meist mehrere Rollen drauf haben, um bei Bedarf mal den einen und mal den anderen zu ersetzen. Dass die Hauptrollen außerhalb ihres regulären Urlaubs nicht spielen kommt in London realtiv selten vor, deshalb gibt es auch keine Cast-Listen, wie man sie hier kennt. Wenn mal jemand anderes spielt, wird ein Aushang gemacht. In unserer Matinee-Show am Donnerstag hatten wir gleich 3 Cover auf der Bühne. Neben Geigerin Reza wurden auch die Hauptrollen von 2 Understudies gespielt.
Grund dafür war - wie sich nachher herausstellte - ein Promoauftritt von Guy und Girl in der
"Graham Norton Show".
So kamen wir kamen in den Genuss Alex Turney in seiner ersten Show als Guy und Phoebe Fildes als Girl zu sehen und zu hören. Ein Wort: Fantastisch! Ich kann kaum glauben, dass Alex wirklich das erste mal in der Hauptrolle auf der Bühne stand. Er ist ein sehr überzeugender und sehr nett anzusehender Guy. Ein bisschen schüchertern, ein bisschen zurückhaltend, aber das passt zur Rolle. Denn Guy ist ein eher ruhiger Charakter, der erst in seinen Liedern richtig aufdreht. Das Girl ist wie ein Gegenpol: Sie sagt was sie denkt, nimmt die Dinge in die Hand und wirbelt gehörig in Guys Leben herum. Dafür schlägt sie musikalisch eher die ruhige Töne an. Phoebe hat eine wunderschöne Stimme und spielt ausdrucksstark. Auch wenn auch der tschechische Akzent stellenweise nicht ganz echt klingt, fand ich sie in der Rolle sehr überzeugend. An anderer Stelle habe ich schonmal geschrieben, dass man sich hierzulande die Finger nach Darstellern lecken würde, die in London "nur" Understudies sind.
Girl: "You have heart and soul. These Songs need to be sung for you, for me, for everybody who has lost a love. Don't be sad - you MUST sing!" Und wir durfte zuhören! Und MUSSTEN es nochmal sehen!
Once, London31.05.2013
Also hieß es Freitag Abend "Once more"! Oh mein Gott! Beim zweiten Mal achtet man ja nochmal ganz anders auf Kleinigkeiten. Die Show hat mich deshalb noch mehr gepackt als beim ersten mal - wer hätte gedacht, dass das möglich wäre?!
Diesmal waren Declan Bennett und Zrinka Cvitesic zurück on Stage. Wieder ein Wort? Nein, mir fehlen die Worte! Wirklich!
Verlangt nicht von mir, dass ich hier jetzt eine vernünftige Darsteller-Rezension schreibe. Ich kanns echt nicht!
Declan-Guy hat mich gleich mit dem ersten Ton gepackt. Mit seinen leisen Tönen und auch wenn er seinen ganzen Frust in seine Songs legt und sie der Welt entgegen schreit.
Hier bei einem Promoauftritt in der Londoner Tube
Mir wurde abwechselnd heiß und kalt. Was für ein Typ. Ich liebe seine Stimme und ich liebe es, dass man nie das Gefühl hat, dass er die Rolle einfach nur spielt, sondern dass sie ihm etwas zu bedeuten scheint. Dass ist übrigens mein Eindruck beim gesamten Ensemble: Es sind alles Vollblut-Musiker und nicht nur "einfach irgendwelche Darsteller". Zrinka-Girl war schlicht und einfach der Wahnsinn. Sie reißt nicht nur den Guy mit sich, wie ein Wirbelsturm, sondern das gesamte Publikum. Und als sie im zweiten Akt einsam und alleine am Klavier sitzt und bei The Hill in Tränen ausbricht, wem laufen da auch die Tränen?! Dass sie dann bis zum Schluss durch weint, hat es mir nicht leichter gemacht. Das war unfassbar emotional. Ich habe erst einmal jemanden SO in seiner Rolle aufgehen sehen. Interessanterweise war das Lyn Paul in Blood Brothers ungefähr ein halbes Jahr zuvor im selben Theater. Genau wie sie damals konnte man auch bei Zrinka Cvitesic beobachten, wie sie erst beim Schlussapplaus ganz langsam wieder in die Wirklichkeit zurück fand.
Genauso ging es mir auch und als ich mich umguckte, sah ich sehr viele feuchte Augen und rote Nasen.
Ich muss nochmal betonen - Im Stück gibt es sehr viel zu lachen, aber eben auch einige Taschentuch Momente. Die perfekte Mischung aus laut und leise, lachen und weinen, leicht und schwer... und so schön!!
So - und jetzt bucht ihr bitte ALLE einen Flug nach London, geht direkt zum Phoenix Theatre zur Charing-Cross Road, stellt euch an der Box Office an, kauft euch ein Ticket für Once und GUCKT ES EUCH AN! Und liebt es! Danke!
"We
will rock you" und ich hatten einen klassischen Fehlstart. Als
es 2004 in Köln startete habe ich gestreikt, weil ich mir
Queen auf (teilweise) Deutsch nicht vorstellen konnte (und wollte).
Gesehen habe ich es dann 2010 in London, aber auch da hatte ich
eigentlich andere Prioritäten. Ich wollte ein anderes Stück sehen,
wofür ich aber keine Karte mehr bekommen habe. Deshalb war "We
will rock you" ein
"Notnagel-will-ich-eigentlich-gar-nicht-sehen-Ersatz-Musical"
und ich von Anfang an nicht besonders gut gelaunt. Das hab ich
selten, aber an dem Abend war es leider so. Die Cast hat mir gut
gefallen, die Musik war toll. Queen Songs, was soll man
sagen?! Trotzdem war es für mich kein Stück zum "gleich
nochmal" angucken. Ich hätte es vielleicht tun sollen...
Alex
Melcher und Vera Bolten 24.04.2013
Damals
lag es aber auch daran, dass mich die Story des Musicals nicht wirklich überzeugen konnte:
300
Jahre in der Zukunft gibt es keine handgemachte Musik mehr,
Instrumente, die Sprache Englisch und jede Form von Kreativität ist
verboten. Was zählt sind Konsum und Oberflächlichkeit und das Leben
findet Online statt. Der ganze Planet wird von der Internetfirma
Global-Soft kontrolliert, an deren Spitze die Killer Queen und ihr
Kommandant Khashoggi stehen. Jeder der sich gegen das System auflehnt
wird eingesperrt und mit Gehirnwäsche "auf den Pfad der Tugend"
zurück gebracht. Doch zwei Teenager "Galileo" und
"Scaramouche" brechen aus diesem System aus, auch wenn sie
selber nicht genau verstehen warum. Galileo hat ständig Fetzen aus
Songs im Kopf, die er nicht kennt. Scaramouche ist von Natur aus ein
rebellischer Typ. Die beiden schließen sich den „Bohemiens“ an,
einer Gruppe deren Mitglieder sich nach einstigen Künstlern benennen
und die auf den „Träumer“ warten, der einer Legende zu Folge das
letzte verbliebene Instrument in der Arena der Champions finden soll
und damit die Welt verändern wird. Doch die Killerqueen und
Khashoggi sind ihnen immer auf den Fersen.
Das
alles ist noch viel seltsamer als es in der Zusammenfassung klingt.
Um nicht zu sagen: Völlig GAGA und in sich auch unlogisch. Die
englische Sprache ist verboten und wird trotzdem gesungen. Es gibt
keine Instrumente mehr und auch die Rockmusik ist fast komplett in
Vergessenheit geraten, gleichwohl wird während des ganzen Stücks zu
E-Gitarren und bester Rockmusik Vollgas gegeben. Und zwar sowohl von den
Gaga-Kids als auch von Kashoggi, der Killerqueen und den Bohemiens in
gleicher Weise. Außerdem leidet die Story an der typischen
Jukebox-Musical Krankheit. Wie so häufig versucht man auf
Teufel-komm-raus eine Handlung um bestimmte Lieder drum rum zu
basteln. Besonders extrem ist mir das bei "Seven Seas of Rhye"
aufgefallen. Schnell noch einen Pub danach benannt und schon hat das
Lied seinen Platz in der Geschichte von "We will rock you".
Andererseits: Die Songs sind toll und über die Story sollte man ja
ohnehin möglichst nicht zu viel nachdenken. In London hab ich das
leider getan.
Aber
ich bin gut darin "zweite Chancen" zu verteilen -
Besonders, wenn der Besetzungsplan der Tour mit tollen Darstellern
lockt. Außerdem hatte ich mal wieder wirklich Bock auf ein
Rock-Musical!!!! Dann halt doch: Queen auf Deutsch (edit: Es tat gar nicht weh!) Auf ins Gebrüll!
Spaß haben in Essen!
Pssst...
Ich nehme vorweg: Ja, ich hatte Spaß! Ja, seit 2 Wochen habe
ich akuten Queen-Ohrwurm-Befall (eine sehr hartnäckige Spezies)
und JA, ich hab mir wieder eine Karte gekauft und ich bin
nochmal nach Essen gefahren. Ich kann also mittlerweile eine Two-in-One Blog
schreiben... und ich "fürchte", hat es mich jetzt
doch erwischt! - Besonders letztes Mal hab ich Tränen
gelacht und war in bester Stimmung: Vorher, nachher und zwischendrin
erst Recht.
Denn
auch wenn die Story schwachsinnig ist – Es gibt viel, viel
Situationskomik. Mancher Witz ist etwas flach geraten, aber oft, sehr
oft hat man Grund zu Fröhlichkeit und Amusement. Besonders der permanente Schlagabtausch
zwischen Galileo und Scaramouche ist immer wieder der Brüller. Sie
putzt ihn ständig runter und er ist herrlich verpeilt. Mit den
Killerqueen/Khashoggi Szenen hab ich es immer noch nicht so – aber
was nicht ist, kann ja noch werden. Denn ich hab das Stück
vermutlich nicht zum letzten Mal gesehen.
Neben
der Beanspruchung meiner Bauchmuskeln (man nennt sie im Fachjargon
auch Lachflash-Muskeln) wurde auch mein Rhythmus-Gefühl aktiv
gefördert. Mitwippen, im Takt klatschen, Arme schwenken,
applaudieren – alles dabei! Theater-Zumba für Anfänger und
Fortgeschrittene - oder um es kurz zu machen: Ich wurde
gerockt!!!
Wer
waren die Täter?! Unterschiedlich... Beim ersten Mal waren es die
"jungen Wilden" und beim zweiten Mal die "wilden
'Alten'".
In
der Preview-Show am 9.4. standen Christopher Brose als Galileo und
Jeannine Wacker als Scaramouche auf der Bühne.
Christopher
und Jeannine spielen die Rollen auf der Tour zum ersten Mal, wobei
der Ausdruck "zum ersten Mal" etwas irritierend ist, denn
mittlerweile haben beide schon an die 100 Shows in Basel hinter
sich.
Einen
ersten Eindruck von Christopher hab ich schon vor einem knappen Jahr
in Berlin bekommen, wo er den Steve in Hinterm Horizont gespielt hat.
Als ich hörte, dass auf der Tour die Galileo Erstbesetzung würde,
hab ich mich sehr gefreut und wusste sofort, dass das passt! Und das
tuts auch. Davon konnte ich mich nun auch selber überzeugen.
Ein toller Fiffy fürs Auge und fürs Ohr! Es hat riesig Spaß
gemacht ihn in der Rolle zu erleben, auch wenn er noch ein paar mehr Ecken und Kanten haben könnte. Er und Jeannine Wacker sind jedenfalls ein
eingespieltes Team, denn auch sie passt 100%ig in ihre Rolle. Klein
und quierlig mit eine fantastischen Stimme und reichlich Energie.
Mich wundert nicht, dass sie ein Stipendium für ein Musicalstudium
in New York bekommen hat. Diesen Namen sollte man sich merken.
Zwei
Wochen später konnte ich die Kölner Ur-Rock-Yous Alex Melcher und
Vera Bolten auf der Bühne erleben. Und hier fehlen mir schlicht die
Worte. So gut mir die neue Cast gefallen hat - Alex und Vera haben
mich restlos in den 7. Himmel gerockt. Streng genommen, passen beide
mit Ende 30/Anfang 40 nicht mehr ins Rollenprofil, aber
HimmelundHölle... wen juckt das?! Alex sprengt die Bühne! Seine
Mimik ist der Knaller und er ist die geborene Rampen-Rock-Sau. Was
andere Darsteller "spielen" haut er von Natur aus raus! Ich
hatte wahlweise Gänsehaut, Kicher-Anfälle und ein permanentes
grenzdebiles Grinsen auf dem Gesicht, das ich schon fleißig bei
anderen Shows geübt hatte (Nicht dass da Übung nötig wäre).
Und
Vera? Sie hatte mal wieder ganz erheblichen Anteil daran, dass ich im
Anschluss einen "Lach-Flash-Muskelkater" hatte. Allein wie
sie manchmal bestimmte Sätze betont - ganz großes Kino. Ich
hatte das erwartet, denn ich hab beide schon häufiger zusammen auf
der Bühne erlebt. Zuletzt in "Die Tagebücher von Adam und Eva", was -besonders in dieser Besetzung- eins meiner
Lieblingsstücke ist. Aber langsam sollte ich mich dran gewöhnen,
dass manche Darsteller das Zeug dazu haben hohe Erwartungen nicht zu
erfüllen, sondern zu übertreffen. Was für eine Show! Jegliche
Kritik, die ich an der Story habe, wurde mir aus dem Kopf
gepustet. Am Ende konnte ich nur noch wild klatschend auf meinem
Platz rumhüpfen. Gerade beim Finale (We will rock you, We are the
Champions und Bohemian Rhapsody) wünscht man sich, dass der Abend
nie vorbei gehen würde und möchte wie bei einem Rockkonzert (was es
dann ja auch ist) in einem fort "Zugabe" brüllen bis man
heiser ist.
Ups
- ich glaube, ich habe mich ein bisschen verschwärmt und noch gar
nichts über Brit alias Markus Neugebauer geschrieben, der zu meinem
indianischen Lieblingswikinger mutiert ist, über die Killerqueen
Goele De Raedt, die eine Gesichtsakrobatik drauf hat, dass man es mit
der Angst zu tun bekommen könnte oder Bap Niedeken alias Leon van
Leeuwenberg wegen dessen "Fideo Kastagnette" ich fast vor
Lachen vom Sitz gerutscht wäre. Es gibt wirklich wenig an der
Besetzung in auszusetzen. Ich muss ganz sicher nochmal nach
Essen! (By the way: Dort ist der Sprit
auch viel günstiger - Da kann ich mir die Fahrtkosten direkt mal
schön rechnen.) Hätte mir einer vor drei Jahren erzählt, dass ich
mal so begeistert über dieses Stück schreiben würde, hätte ich
ein Fieberthermometer gereicht. Aber nun sollte ich vielleicht selber
mal Fieber messen gehen. Die Musicalitis wird schlimmer und greift
nun schon auf Stücke über, von denen ich dachte immun dagegen zu
sein. Ach egal - Wenns rockt, dann rockts!