Vorab-Kurzeindruck:
Ich fasse immer noch nicht, dass dieses Musical so genial ist wie es ist. Ich hatte das nicht erwartet und nun fehlen mir die schlicht die Worte, dabei verdient dieses Stück einen der begeistersten Blogs die ich jemals geschrieben habe.
Dieses Stück hat mich voll ins Herz getroffen. Es hat einfach alles. Eine sehr bewegende Familiengeschichte, den Zeitgeist der 50er Jahre, viel liebenswertes Ruhrpott-Lokalkolorit, ganz viele tolle kleine und große Ideen bei der Inszenierung und Umsetzung. Fantastische Bühnenbilder, Ballkünstler, eine Cast die bis zur kleinsten Nebenrolle genial besetzt ist. Und Kinderdarsteller, die - wenn sie noch tanzen könnten sogar den Billy Elliots dieser Welt das Wasser reichen können.
Und genau wie bei Billy Elliot hat mich das Stück innerlich zum Achterbahn fahren gebracht. In jeder Szene ein anderes Gefühl, jede Szene toll gemacht!
Am Ende gabs vom ganzen Saal Standing Ovations und Applaus als wär es eine Premiere. Alle außer Rand und Band - und das völlig zu Recht - Eine Wahnsinns-Show!
Bitte, bitte unbedingt gucken!!!!
In diesem Blog geht es um die Dinge von denen ich schwärme und die mich bewegen. Zur Zeit sind das vor allem Musicals und Konzerte :) Ich bin viel unterwegs und gucke mir sehr unterschiedliche Stücke an. Um meine Erinnerungen zu teilen und zu bewahren, dafür habe ich diesen Blog eingerichtet.
Samstag, 18. April 2015
Freitag, 17. April 2015
Rocky, Hamburg
Kurz-Blog:
Meine 4. Rocky Show und eine der besten, die ich bisher gesehen habe! Seit langem mal wieder mit Drew Sarich, der für mich der Rocky schlechthin ist. Keine Frage - die anderen sind auch gut, aber Drew macht aus jeder Szene ein ganz besonderes Fest. Er spielt so herrlich sympathisch und mit einem unglaublichen Gefühl für Situationskomik, Gefühl und Timing und hatte das Publikum ziemlich schnell in der Tasche!
Es war ein perfekter Abend, aber...
...das Operettenhaus selbst ist leider eine mittlere Katastrophe. Wir saßen in Reihe 13 etwas seitlich. Der Rang war geschlossen, deshalb war das Parkett bis auf wenige Plätze (hinten) sehr gut gefüllt. Schön für die Atmosphäre, ganz bescheiden jedoch für eine ungestörte Sicht auf die Bühne. Ich hab in meinem Haupt-Blog über Rocky geschrieben, dass das Operettenhaus flach wie Holland ist. Daran hat sich leider nichts gehändert. Ich hatte ca. 5 Reihen Köpfe vor mir, die immer im Weg waren. Genauso ging es den Zuschauern vor mir - ständiges am Vorderkopf vorbei gucken (mal links, mal rechts) war anstrengend und nervig. Das lenkt leider manchmal von der Handlung ab. Dabei - wie gesagt - war es wieder eine absolut geniale Show, die extrem viel Spaß gemacht hat.
Rocky (besonders in dieser Besetzung) ist und bleibt eins meiner Lieblings-Stage-Stücke. Wer es noch nicht gesehen hat, sollte die Gelegenheit nutzen.
Samstag, 28. März 2015
Catch me if you can, Dresden
Kurzkritik:
Ich gehöre zu den Leuten, die den Film noch nicht kannten - die Handlung war für mich also neu und sehr unterhaltsam. Ich mochte die Idee, dass Frank, der Hochstapler und Scheckfälscher zu Beginn des Musicals festgenommen wird und seine Geschichte sozusagen in der Rückblende erzählt und aus seinem Geständnis eine riesen (Broadway) Show macht.
Tolle Darsteller, die sich gut in Szene zu setzen wissen. Besonders die drei männlichen Hauptrollen waren jeder auf seine Weise sehr bestechend.
Das Stück ist ein modernes Musical, das aber sowohl musikalisch als auch choreographisch den Spirit alter Broadway Shows der 60er Jahre heraufbeschwört. Normalerweise stehe ich gar nicht so sehr auf Sidekicks in Linie vom Showballett. Aber hier fand ich es herrlich. Man konnte schön mitswingen und bekam schon vom zugucken gute Laune.
Die Songs hätten mir auf englisch wahrscheinlich einen Tick besser gefallen - Ich hab mir jetzt die Broadway-CD besorgt und die Originalversion klingt ein wenig "runder" als die Übersetzung. Trotzdem funktioniert das Stück ganz gut auf deutsch.
"Catch me if you can" hat Spaß gemacht.
Frank Abagnale Jr.: Jannik Harneit
Carl Hanratty: Nikolas Gerdell
Frank Abagnale Sr.: Christian Grygas
Paula: Elisabeth Markstein
Brenda Strong: Olivia Delauré
Roger Strong: Bryan Rothfuss
Carol Strong: Cornelia Drese
Ich gehöre zu den Leuten, die den Film noch nicht kannten - die Handlung war für mich also neu und sehr unterhaltsam. Ich mochte die Idee, dass Frank, der Hochstapler und Scheckfälscher zu Beginn des Musicals festgenommen wird und seine Geschichte sozusagen in der Rückblende erzählt und aus seinem Geständnis eine riesen (Broadway) Show macht.
Tolle Darsteller, die sich gut in Szene zu setzen wissen. Besonders die drei männlichen Hauptrollen waren jeder auf seine Weise sehr bestechend.
Das Stück ist ein modernes Musical, das aber sowohl musikalisch als auch choreographisch den Spirit alter Broadway Shows der 60er Jahre heraufbeschwört. Normalerweise stehe ich gar nicht so sehr auf Sidekicks in Linie vom Showballett. Aber hier fand ich es herrlich. Man konnte schön mitswingen und bekam schon vom zugucken gute Laune.
Die Songs hätten mir auf englisch wahrscheinlich einen Tick besser gefallen - Ich hab mir jetzt die Broadway-CD besorgt und die Originalversion klingt ein wenig "runder" als die Übersetzung. Trotzdem funktioniert das Stück ganz gut auf deutsch.
"Catch me if you can" hat Spaß gemacht.
Youtube Trailer: Kanal von Peter Christian Feigel
Carl Hanratty: Nikolas Gerdell
Frank Abagnale Sr.: Christian Grygas
Paula: Elisabeth Markstein
Brenda Strong: Olivia Delauré
Roger Strong: Bryan Rothfuss
Carol Strong: Cornelia Drese
Sonntag, 1. März 2015
The Ten Tenors on Broadway (European Tour 2015)
Für den Anfang erstmal eine Kurzkritik:
"Australia's Rockstars of the Opera"
So steht's im Programmheft. Ich dachte allerdings vorher, dass die Herren eher klassisch unterwegs sind und so hörte sich das während der ersten 2-3 Lieder auch an. Sehr, sehr schön, aber eher Old-School. Doch spätestens bei dem Jesery Boys Medley war ich um den Finger gewickelt! Das Programm auf der European Tour ist abwechslungsreich mit vielen Highlights. Ein rundum gelungener Abend!
Leider ist diese Tour schon am 4.3. zuende, aber wenn es mal wieder eine Deutschland Tour gibt, sollte man sich die Show nicht entgehen lassen.
Programm:
1. Akt
- New York, New York (On the Town)
- Cheek to Cheek (Top Hat)
- The Impossible Dream (The Man of La Mancha)
- Jersey Boys-Medley: Sherry, Walk like a Man, My Eyes adored You, Can't take my Eyes off you, Who loves you pretty Baby, Oh what a Night
- Somewhere over the Rainbow (The Wizard of Oz)
- It's a beautiful Morning (Oklahoma)
- Rocking the Boat (Guys and Dolls)
- West Side Story: Jet Song, Something's coming, Maria, America
- Falling Slowly (Once)
- You'll never walk alone (Carousel)
- Somebody to love (We will rock you)
2. Akt
- New York, New York (Frank Sinatra)
- Bring him Home (Les Miserables)
- Bui Doi (Miss Saigon)
- Seize the Day
- Hallelujah (Leonard Cohen)
- Still call Australia Home
- The Boxer (Simon & Garfunkel)
- ...
- Defying Gravity (Wicked)
- Atemlos (Helene Fischer)
"Australia's Rockstars of the Opera"
So steht's im Programmheft. Ich dachte allerdings vorher, dass die Herren eher klassisch unterwegs sind und so hörte sich das während der ersten 2-3 Lieder auch an. Sehr, sehr schön, aber eher Old-School. Doch spätestens bei dem Jesery Boys Medley war ich um den Finger gewickelt! Das Programm auf der European Tour ist abwechslungsreich mit vielen Highlights. Ein rundum gelungener Abend!
Leider ist diese Tour schon am 4.3. zuende, aber wenn es mal wieder eine Deutschland Tour gibt, sollte man sich die Show nicht entgehen lassen.
Programm:
1. Akt
- New York, New York (On the Town)
- Cheek to Cheek (Top Hat)
- The Impossible Dream (The Man of La Mancha)
- Jersey Boys-Medley: Sherry, Walk like a Man, My Eyes adored You, Can't take my Eyes off you, Who loves you pretty Baby, Oh what a Night
- Somewhere over the Rainbow (The Wizard of Oz)
- It's a beautiful Morning (Oklahoma)
- Rocking the Boat (Guys and Dolls)
- West Side Story: Jet Song, Something's coming, Maria, America
- Falling Slowly (Once)
- You'll never walk alone (Carousel)
- Somebody to love (We will rock you)
2. Akt
- New York, New York (Frank Sinatra)
- Bring him Home (Les Miserables)
- Bui Doi (Miss Saigon)
- Seize the Day
- Hallelujah (Leonard Cohen)
- Still call Australia Home
- The Boxer (Simon & Garfunkel)
- ...
- Defying Gravity (Wicked)
- Atemlos (Helene Fischer)
Cast & Co.
- Joseph Naim
- Jared Newall
- Ben Stephens
- Robert Barbaro
- Cameron Barclay
- Michael Edwards
(- Keane Fletcher - off)
- Lucas Gelsumini
- Paul Gelsumini
- Sebastian Maclaine
- Scott Muller
- Trend Bryson Dean (Drums)
- Dave Newington (Piano)
Freitag, 20. Februar 2015
Dirty Dancing, Düsseldorf
"Die Technik alleine machts nicht - Du musst den Rhythmus spüren. [...] Das ist kein Mambo, das ist ein Gefühl, das muss vom Herzen kommen!"
Als ich Dirty Dancing vor 2 1/2 Jahren zum ersten mal als Liveshow in Oberhausen gesehen habe, fehlte mir genau das: Das unvergleichliche Gefühl, das ich jedesmal habe, wenn ich den Film gucke. Dann bin ich tief in mir drinnen wieder 12 Jahre alt und unglaublich fasziniert von dem Tanz und der großen Liebe - Ich glaube, das wird auch immer so bleiben. Es gibt Filme und Shows die ein rund-um-sorglos Kindheitsgefühl auslösen (In meiner Generation werden auch viele noch das "Wetten dass..." Gefühl kennen, da wette ich drauf).
Aber zurück zu Dirty Dancing: Wenn ich mir den Bericht aus Oberhausen noch einmal durchlese, fällt mir auch sofort wieder ein woran es damals haperte und warum ich damals mit dem Entschluss aus dem Theater kam, es nicht noch einmal sehen zu wollen.
Doch Zeit heilt alle Wunden und ich bin und bleibe ein neugieriger Mensch. Ich wollte dem Stück noch einmal eine Chance geben: Und das nicht ganz ohne Hoffnung - denn diesmal wird es von Mehr! Entertainment präsentiert und geht als Tourproduktion überarbeitet und mit anderen Darstellern und Solisten auf die Reise durch Deutschland und Österreich.
Aus Neugier wurde fast schon Vorfreude. Zur Zeit bin ich mehr oder weniger gefangen zwischen Tapeten, Kleister, Quast und Pinsel und um den ganzen Renovierungsstress mal für ein paar Stunden abzuschütteln, kam mir die Auszeit in Kellermans Ferienresort gerade Recht. Leute, ich hab mich regelrecht drauf gefreut!
"GAGANG"
Wisst ihr was ich meine? Da war es plötzlich! Das Gefühl, der Rhythmus, den man spüren muss.
"Gagang" hüpfte mitten im ersten Akt aufeinmal mein Mädchenherz. Okay! Hand auf selbiges: Es fällt wesentlich leichter Textabweichungen zu akzeptieren, wenn man von einem Johnny "zum nieder knien" abgelenkt wird.
Es ließ sich nicht vermeiden irgendwann in den "Anhimmel-Modus" zu verfallen. Erstens ist Maté Gyenei wirklich nett anzuschauen und wirkt mit seinem leicht ungarischen Akzent sehr sympathisch, zweitens hat er definitiv den Rhythmus im Blut und da kann man gar nicht anders, als angesteckt zu werden. Es macht halt einfach Spaß Tänzern zu zuschauen, die es können!
Gleiches gilt natürlich auch für Marie-Luise Kaster, die als Penny wieder eine großartige Figur aufs Tanzparkett legt (ja, sie war schon in Oberhausen dabei).
"Das sind nur die Tanzlehrer. Dass die immer so widerlich angeben müssen - das macht doch auf die Leute überhaupt keinen Eindruck".
Falsch Neil: Das macht sogar verdammt viel Eindruck! Oder um meine Theaterbegleitung zu zitieren: "Da hat man plötzlich wieder Lust selber einen Tanzkurs zu machen"!
Die Tanzstunden jedoch kriegt wieder mal Frances "Baby" Houseman, die sie zu Beginn des Stückes auch bitter nötig hat. Zumindest lässt uns Anna-Louise Weihrauch in der Rolle der "Baby" das glauben. Bestimmt ist es ist mindestens genauso schwer zu Beginn so ungelenk zu wirken, wenn man es in Wirklichkeit eine gute Tänzerin ist. Anna-Louise hat mir gut in der Rolle gefallen - vorallem weil die Chemie zwischen "Johnny" und "Baby" sehr gut rüber kam.
Z.B mochte ich eine Szene sehr gerne, die es im Film nicht gibt: Baby macht Johnny klar, dass er ein guter Lehrer ist und sie unterhalten sich darüber wie sie beide wohl früher in der Schule waren. Das hatte etwas locker, spritziges und gehört zu den wenigen nachträglich zugefügten Szenen, die ich nicht als überflüssig empfunden habe.
Doch Juchhuu... In der überarbeiteten Fassung fallen manche Szenen zum Glück wieder unter den Tisch. Vor zwei Jahren war Johnnys Cousin Billy noch auf der Suche nach einer Freundin - ich kann mich im Detail schon gar nicht mehr daran erinnern - nur noch, dass es unnatürlich reingezwängt wirkte. Diesmal kein Wort darüber, was mich innerlich sehr gefreut hat. Auch die Kennenlern-Liebesgeschichte von Babys Eltern wurde bis auf Andeutungen wieder rausgenommen und beide (Martin Sommerlatte und Tanja Kleine) wirkten viel natürlicher - auch hier ein lautes "Hurra". Was mir allerdings immer noch nicht einleuchten will: Warum um Gottes Willen ist es wichtig dem Stück einen politischen Touch zu verpassen und ausgerechnet Neil (diesen aufgeblasenen Angeber) zum Protest gegen Rassendiskriminierung reisen zu lassen? Es ist eine Liebesschnulze und das sollte sie auch bleiben - Politische Themen sind wichtig, gehören aber in andere Stücke. Abgesehen davon passt nichts weniger zu Neil, sowie man ihn aus dem Film kennt. Er muss klein, schleimig und nervig sein und so verkörpert ihn Benjamin A. Merkl auch - zu meiner großen Erleichterung. Man dürfte ja aus Lisa auch keine Studentin der Quantenphysik machen - Lisas Hula-Hana-Song ist für mich eins der lustigsten Lieder in einem Musical. Ich bewundere Natalya Bogdanis dafür, dass sie dabei ernst bleiben kann und immer den richtigen schiefen Ton trifft. Das ist auch eine Kunst. Richtig schief singen. Sollte ich jemals bei einem Karaoke Wettbewerb mitmachen... ach lassen wir das. Jedenfalls: Ein Knaller!
Ich schweife ab... Was ich eigentlich sagen wollte: Die Kürzungen haben dem Stück gut getan und auch sonst hatte ich nicht nur an den Darstellern und mitreißenden Tänzern viel Spaß, sondern diesmal auch an den Solisten.
Sowohl Eric Lee Johnson (Tito), Dennis Dobrowolski (der auch den Billy spielt) als auch Tertia Botha haben mich gesanglich ziemlich umgehauen. Dennis hat eine Stimmer zum träumen (In the Still of the Night) und Tertia hat Power und Volumen, die einen vergessen lassen wie sehr man an den Originalsoundtrack gewöhnt ist. Die Musik wird nach wie vor teils live von den Solisten gesungen, teils kommt sie vom Band - Es ist und bleibt einfach kein typisches Musical und deshalb hab ich gegen diese Mischung auch nichts einzuwenden. "Hungry Eyes" muss einfach in der Filmfassung gespielt werden. Gott, wie ich dieses Lied liebe. Schade, dass "She's like the Wind" nur instrumental angedeutet wird. Hach ja... Aber nein - musikalisch gab es diesmal wenig auszusetzen.
Die Band befand sich übrigens oberhalb der Bühne und spielte sogar manchmal eine kleine Nebenrolle - nämlich immer dann, wenn bei Kellermans zum Tanz geladen wurde (natürlich stilecht mit Band). Ansonsten verschwanden die Musiker in der Kulisse.
Ein gutes Stichwort, denn last but noch least sollte ich noch erwähnen, dass sich das Bühnenbild für eine Tourproduktion als sehr gelungen erweist. Nicht zu aufdringlich, manchmal durch Projektionen aufgepeppt (besonders bei der Hebefigur im Wasser) und auch leicht wandelbar. Ich habe die Szenenwechsel als sehr angenehm und flüssig empfunden. Da wir uns in einem Ferienresort der frühen 60er Jahre befinden, werden Szenenwechsel oft mit lustiggemeinten Animateureinlagen eingeleitet. Die kennt man ja auch schon aus dem Film.
Schade nur, dass die Texte hier zum Teil auf sehr platte Art umgeschrieben worden sind.
Beispiel gefällig? Im Film weist der Typ am Megaphon auf das tägliche Programm hin und fügt an: "Für euch Ältere haben wir andere Spiele - haha - ihr wisst schon was ich meine."
Auf der Bühne heißt es: "Für euch Ältere haben wir SEX"... Da darf man ja schonmal zusammenzucken, oder? Das ist mein persönlich wundester Punkt - Aber es kann ja niemand was dafür, dass ich den Film im Schlaf mitsprechen kann. Egal - insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Dialoge (besonders im 2. Akt) wieder näher am Filmoriginal sind. Jedenfalls hat es mich diesmal nicht ganz so sehr gestört und meinem persönlich sehr vergnüglichen Abend im Capitol-Theater keinen Abbruch getan.
Sagte ich bereits, dass ich von tollen Darstellern, noch tolleren Tanzszenen und meiner Lieblingsmusik genug mitgerissen wurde, so dass ich diesmal ganz anders - nämlich eher beschwingt - aus dem Theater kam. Nein, Dirty Dancing wird bestimmt nicht über Nacht zu meinem Lieblingsstück, aber ich bin doch sehr, sehr froh dass ich dem Stück noch eine Chance gegeben hat, die es auch prompt genutzt hat! Natürlich kann man die Show noch weiter optimieren. Aber schon jetzt ging es für mich eindeutig in die richtige Richtung, denn ich hatte viel Spaß an dem Live-Erlebnis.
Und - das Wichtigste - ich hatte es tatsächlich immer mal wieder MEIN Dirty Dancing Gefühl! In diesem Sinne:
"GAGANG"
Als ich Dirty Dancing vor 2 1/2 Jahren zum ersten mal als Liveshow in Oberhausen gesehen habe, fehlte mir genau das: Das unvergleichliche Gefühl, das ich jedesmal habe, wenn ich den Film gucke. Dann bin ich tief in mir drinnen wieder 12 Jahre alt und unglaublich fasziniert von dem Tanz und der großen Liebe - Ich glaube, das wird auch immer so bleiben. Es gibt Filme und Shows die ein rund-um-sorglos Kindheitsgefühl auslösen (In meiner Generation werden auch viele noch das "Wetten dass..." Gefühl kennen, da wette ich drauf).
Aber zurück zu Dirty Dancing: Wenn ich mir den Bericht aus Oberhausen noch einmal durchlese, fällt mir auch sofort wieder ein woran es damals haperte und warum ich damals mit dem Entschluss aus dem Theater kam, es nicht noch einmal sehen zu wollen.
Doch Zeit heilt alle Wunden und ich bin und bleibe ein neugieriger Mensch. Ich wollte dem Stück noch einmal eine Chance geben: Und das nicht ganz ohne Hoffnung - denn diesmal wird es von Mehr! Entertainment präsentiert und geht als Tourproduktion überarbeitet und mit anderen Darstellern und Solisten auf die Reise durch Deutschland und Österreich.
Aus Neugier wurde fast schon Vorfreude. Zur Zeit bin ich mehr oder weniger gefangen zwischen Tapeten, Kleister, Quast und Pinsel und um den ganzen Renovierungsstress mal für ein paar Stunden abzuschütteln, kam mir die Auszeit in Kellermans Ferienresort gerade Recht. Leute, ich hab mich regelrecht drauf gefreut!
"GAGANG"
Wisst ihr was ich meine? Da war es plötzlich! Das Gefühl, der Rhythmus, den man spüren muss.
"Gagang" hüpfte mitten im ersten Akt aufeinmal mein Mädchenherz. Okay! Hand auf selbiges: Es fällt wesentlich leichter Textabweichungen zu akzeptieren, wenn man von einem Johnny "zum nieder knien" abgelenkt wird.
Es ließ sich nicht vermeiden irgendwann in den "Anhimmel-Modus" zu verfallen. Erstens ist Maté Gyenei wirklich nett anzuschauen und wirkt mit seinem leicht ungarischen Akzent sehr sympathisch, zweitens hat er definitiv den Rhythmus im Blut und da kann man gar nicht anders, als angesteckt zu werden. Es macht halt einfach Spaß Tänzern zu zuschauen, die es können!
Gleiches gilt natürlich auch für Marie-Luise Kaster, die als Penny wieder eine großartige Figur aufs Tanzparkett legt (ja, sie war schon in Oberhausen dabei).
"Das sind nur die Tanzlehrer. Dass die immer so widerlich angeben müssen - das macht doch auf die Leute überhaupt keinen Eindruck".
Falsch Neil: Das macht sogar verdammt viel Eindruck! Oder um meine Theaterbegleitung zu zitieren: "Da hat man plötzlich wieder Lust selber einen Tanzkurs zu machen"!
Die Tanzstunden jedoch kriegt wieder mal Frances "Baby" Houseman, die sie zu Beginn des Stückes auch bitter nötig hat. Zumindest lässt uns Anna-Louise Weihrauch in der Rolle der "Baby" das glauben. Bestimmt ist es ist mindestens genauso schwer zu Beginn so ungelenk zu wirken, wenn man es in Wirklichkeit eine gute Tänzerin ist. Anna-Louise hat mir gut in der Rolle gefallen - vorallem weil die Chemie zwischen "Johnny" und "Baby" sehr gut rüber kam.
Z.B mochte ich eine Szene sehr gerne, die es im Film nicht gibt: Baby macht Johnny klar, dass er ein guter Lehrer ist und sie unterhalten sich darüber wie sie beide wohl früher in der Schule waren. Das hatte etwas locker, spritziges und gehört zu den wenigen nachträglich zugefügten Szenen, die ich nicht als überflüssig empfunden habe.
Doch Juchhuu... In der überarbeiteten Fassung fallen manche Szenen zum Glück wieder unter den Tisch. Vor zwei Jahren war Johnnys Cousin Billy noch auf der Suche nach einer Freundin - ich kann mich im Detail schon gar nicht mehr daran erinnern - nur noch, dass es unnatürlich reingezwängt wirkte. Diesmal kein Wort darüber, was mich innerlich sehr gefreut hat. Auch die Kennenlern-Liebesgeschichte von Babys Eltern wurde bis auf Andeutungen wieder rausgenommen und beide (Martin Sommerlatte und Tanja Kleine) wirkten viel natürlicher - auch hier ein lautes "Hurra". Was mir allerdings immer noch nicht einleuchten will: Warum um Gottes Willen ist es wichtig dem Stück einen politischen Touch zu verpassen und ausgerechnet Neil (diesen aufgeblasenen Angeber) zum Protest gegen Rassendiskriminierung reisen zu lassen? Es ist eine Liebesschnulze und das sollte sie auch bleiben - Politische Themen sind wichtig, gehören aber in andere Stücke. Abgesehen davon passt nichts weniger zu Neil, sowie man ihn aus dem Film kennt. Er muss klein, schleimig und nervig sein und so verkörpert ihn Benjamin A. Merkl auch - zu meiner großen Erleichterung. Man dürfte ja aus Lisa auch keine Studentin der Quantenphysik machen - Lisas Hula-Hana-Song ist für mich eins der lustigsten Lieder in einem Musical. Ich bewundere Natalya Bogdanis dafür, dass sie dabei ernst bleiben kann und immer den richtigen schiefen Ton trifft. Das ist auch eine Kunst. Richtig schief singen. Sollte ich jemals bei einem Karaoke Wettbewerb mitmachen... ach lassen wir das. Jedenfalls: Ein Knaller!
Ich schweife ab... Was ich eigentlich sagen wollte: Die Kürzungen haben dem Stück gut getan und auch sonst hatte ich nicht nur an den Darstellern und mitreißenden Tänzern viel Spaß, sondern diesmal auch an den Solisten.
Sowohl Eric Lee Johnson (Tito), Dennis Dobrowolski (der auch den Billy spielt) als auch Tertia Botha haben mich gesanglich ziemlich umgehauen. Dennis hat eine Stimmer zum träumen (In the Still of the Night) und Tertia hat Power und Volumen, die einen vergessen lassen wie sehr man an den Originalsoundtrack gewöhnt ist. Die Musik wird nach wie vor teils live von den Solisten gesungen, teils kommt sie vom Band - Es ist und bleibt einfach kein typisches Musical und deshalb hab ich gegen diese Mischung auch nichts einzuwenden. "Hungry Eyes" muss einfach in der Filmfassung gespielt werden. Gott, wie ich dieses Lied liebe. Schade, dass "She's like the Wind" nur instrumental angedeutet wird. Hach ja... Aber nein - musikalisch gab es diesmal wenig auszusetzen.
Die Band befand sich übrigens oberhalb der Bühne und spielte sogar manchmal eine kleine Nebenrolle - nämlich immer dann, wenn bei Kellermans zum Tanz geladen wurde (natürlich stilecht mit Band). Ansonsten verschwanden die Musiker in der Kulisse.
Ein gutes Stichwort, denn last but noch least sollte ich noch erwähnen, dass sich das Bühnenbild für eine Tourproduktion als sehr gelungen erweist. Nicht zu aufdringlich, manchmal durch Projektionen aufgepeppt (besonders bei der Hebefigur im Wasser) und auch leicht wandelbar. Ich habe die Szenenwechsel als sehr angenehm und flüssig empfunden. Da wir uns in einem Ferienresort der frühen 60er Jahre befinden, werden Szenenwechsel oft mit lustiggemeinten Animateureinlagen eingeleitet. Die kennt man ja auch schon aus dem Film.
Schade nur, dass die Texte hier zum Teil auf sehr platte Art umgeschrieben worden sind.
Beispiel gefällig? Im Film weist der Typ am Megaphon auf das tägliche Programm hin und fügt an: "Für euch Ältere haben wir andere Spiele - haha - ihr wisst schon was ich meine."
Auf der Bühne heißt es: "Für euch Ältere haben wir SEX"... Da darf man ja schonmal zusammenzucken, oder? Das ist mein persönlich wundester Punkt - Aber es kann ja niemand was dafür, dass ich den Film im Schlaf mitsprechen kann. Egal - insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Dialoge (besonders im 2. Akt) wieder näher am Filmoriginal sind. Jedenfalls hat es mich diesmal nicht ganz so sehr gestört und meinem persönlich sehr vergnüglichen Abend im Capitol-Theater keinen Abbruch getan.
Sagte ich bereits, dass ich von tollen Darstellern, noch tolleren Tanzszenen und meiner Lieblingsmusik genug mitgerissen wurde, so dass ich diesmal ganz anders - nämlich eher beschwingt - aus dem Theater kam. Nein, Dirty Dancing wird bestimmt nicht über Nacht zu meinem Lieblingsstück, aber ich bin doch sehr, sehr froh dass ich dem Stück noch eine Chance gegeben hat, die es auch prompt genutzt hat! Natürlich kann man die Show noch weiter optimieren. Aber schon jetzt ging es für mich eindeutig in die richtige Richtung, denn ich hatte viel Spaß an dem Live-Erlebnis.
Und - das Wichtigste - ich hatte es tatsächlich immer mal wieder MEIN Dirty Dancing Gefühl! In diesem Sinne:
"GAGANG"
Tourdaten:
23.01.-08.03.2015 - Düsseldorf
27.05.-19.06.2015 - Hamburg
24.06.-28.06.2015 - Graz (Österreich)
02.07.-12.07.2015 - Frankfurt
16.07.-02.08.2015 - Nürnberg
Samstag, 24. Januar 2015
Ghost, Frankfurt
Liebes English-Theatre,ich schreibe Dir, weil ich einfach mal DANKE sagen will.
Du bist ein wirklich schönes kleines Theater im Herzen von
Deutschland. Man kommt rein und fühlt sich gleich wohl.
Wer dich gebaut hat, hat sehr viel richtig gemacht.
Ansteigende Reihen sorgen für einen guten Blick auf die Bühne, ganz egal wo man
sitzt. Du bist nicht groß, hast aber viel zu bieten.
Ich habe dich nun zweimal
besucht und bin jedes Mal begeistert gewesen. Wenn man bei dir ist, fühlt man sich
als wäre man im Urlaub (Was in meinem Fall ja in ca. 68,89 % der Fälle „London“
heißt).
Bei dir kann man Musicals in der englischer Originalsprache
erleben, was vielen Stücken gut tut und uns in den Genuss kommen lässt tolle
Darsteller aus dem englischsprachigen Ausland erleben zu dürfen.
Bei Spring Awakening hast du mich mit frischen,
unverbrauchten und vor allem spielfreudigen „jungen Wilden“ bekannt gemacht,
denen ich später zum Teil im West End wieder begegnet bin und die ihren Weg
gehen werden.
Und nun hat die Cast von „Ghost“ mein Herz erfreut und es
gebrochen. Holy Shit: Liebes English-Theatre: Was hast du mir da „angetan“? Du
hast mich in eine Achterbahn gesetzt und – wie Molly - von himmel-hoch-jauzend
zu zu-tode-betrübt hin und her und wieder zurück katapultiert. Ich habe
gegrinst und gelacht und mich gefreut, weil Sam und Molly so glücklich waren.
Nach Sams Tod habe ich mit Molly gelitten. Sie ließ mir keine Wahl. Ihr „With You“
war einer der emotionalsten Frauen-Songs die ich bisher auf einer Musicalbühne
gehört habe. Bitte richte Hannah Grover aus, dass ihre Interpretation dieses
Liedes für mich ein sehr, sehr bewegender Moment war. Sie taucht vollkommen in
das Lied und in das Gefühl von Verlust und Trauer ein, sie lässt ihre Stimme
schwanken und brechen. Sie singt tränenerstickt und lässt ihren Gefühlen freien
Lauf. Das können nur wirklich starke Sänger: So loslassen – und nicht „schön“
zu interpretieren, sondern emotional. Mich hat es beeindruckt und war für mich
das Highlight unter vielen anderen Highlights.
Man sagt ja normalerweise „Wo
Licht ist, ist auch Schatten“, aber wo ist der Schatten denn bitte versteckt?
Da muss man aber schon auf sehr hohem Niveau jammern, wenn man irgendetwas
auszusetzen haben will. Lass mich noch mal nachdenken. John Addison – nein,
besser hätte man kaum spielen oder singen können. Emotion, Witz und Gefühl: Sam
ist eindeutig kein Schatten, sondern Licht. Oda Mae alias Claudia Kariuki:
Licht! Ich habe mich köstlich über sie amüsiert und ihrer schönen, vollen
Powerstimme gerne zugehört.
Aaron Sidwell geht als Carl zwar später nicht ins Licht und
ist in diesem Stück „der Böse“, aber bestell ihm bitte ebenfalls schöne Grüße –
er hat toll gespielt und ich mochte ihn auch gesanglich gern. Ich weiß ja, das
ist alles nur Spiel („Yes we’re playing just a numbers game, every second the
numbers change” *sing*). Immer noch kein Schatten in Sicht. Ich glaub ich such
mal unterm roten Kühlschrank – nee auch nichts. Und auch das Ensemble passte
gut ins Gesamtbild, deshalb such ich jetzt nicht weiter – Ich habe schlicht
NICHTS zu meckern!
Am allerwenigsten über die Musik, denn die ist sehr eingängig. Komm, gib es zu! Du kannst dich auch nicht satt daran hören, oder? Du freust dich sicher ebenso wie das Publikum, wenn der spielfreie Montag rum ist und du endlich wieder den Ohrwürmern aus Ghost in dir wiederhallen hörst. (Schade, dass du diesmal keine Live-CD im Angebot hast. Das ist ein kleiner Wermutstropfen, aber so werde ich dann wohl mal wieder die London-Cast CD aus dem Schrank ziehen müssen).
Am allerwenigsten über die Musik, denn die ist sehr eingängig. Komm, gib es zu! Du kannst dich auch nicht satt daran hören, oder? Du freust dich sicher ebenso wie das Publikum, wenn der spielfreie Montag rum ist und du endlich wieder den Ohrwürmern aus Ghost in dir wiederhallen hörst. (Schade, dass du diesmal keine Live-CD im Angebot hast. Das ist ein kleiner Wermutstropfen, aber so werde ich dann wohl mal wieder die London-Cast CD aus dem Schrank ziehen müssen).
Liebes Theater, du kannst wirklich stolz auf die aktuelle
Produktion sein, denn sie kann alles was die Originalproduktion im West End
konnte und noch mehr! Natürlich sind eure Kulissen nicht ganz so technisch
aufwendig, wie die im Piccadilly Theatre in London, aber den Bühnenaufbau hast
du mit so viel Geschick und Einfallsreichtum gestaltet, dass es mir sogar viel
besser gefallen hat. In London hatte mich das Übermaß an Technik und Aufwand fast
erschlagen. Bei dir in Frankfurt passte das Verhältnis von Kulisse, Darstellern
und Gefühl perfekt zusammen. Wie schon bei Spring Awakening sind es vor allem
die kleinen, feinen Ideen, mit denen du mich um den Finger gewickelt hast.
English Theatre: Du hast wieder ganze Arbeit geleistet und uns Zuschauern einen
perfekten Musicalabend beschert. Das darfst du gerne wieder tun, denn ich würde
mich gerne erneut mit dir verabreden.
Ende Februar hätte ich wieder Zeit und komme dich nochmal
besuchen. Ich bin sicher, wir werden uns wieder gut verstehen!
Viele liebe Grüße
und mach bitte weiter so,
und mach bitte weiter so,
Deine Nachtschwärmerin
PS: Ich hab doch was zu meckern - aber zuck nicht gleich zusammen... Ich hab ein Foto beigefügt: Das Plakat, das an dir dran hängt sieht irgendwie nach 50 Shades of Grey aus. Bei dem Gedanken wird mir ganz gruselig, aber ich komme schon damit klar...
PS: Ich hab doch was zu meckern - aber zuck nicht gleich zusammen... Ich hab ein Foto beigefügt: Das Plakat, das an dir dran hängt sieht irgendwie nach 50 Shades of Grey aus. Bei dem Gedanken wird mir ganz gruselig, aber ich komme schon damit klar...
Links zu...
Spring Awakening, Frankfurt
Besetzung:
John Addison - Sam Wheat
David Allwood - Minister
Jonathan Bourne - Hospital Ghost
Katrina Dix - Ortisha
Hannah Fairclough - Louise
Hannah Grover - Molly Jensen
Raquel Jones - Clara
Claudia Kariuki - Oda Mae Brown
Fergal McGoff - Subway Ghost
Marios Nicolaides - Willie Lopez
Aaron Sidwell - Carl Bruner
Biancha Szynal - Mrs. Santiago
Besetzung:
John Addison - Sam Wheat
David Allwood - Minister
Jonathan Bourne - Hospital Ghost
Katrina Dix - Ortisha
Hannah Fairclough - Louise
Hannah Grover - Molly Jensen
Raquel Jones - Clara
Claudia Kariuki - Oda Mae Brown
Fergal McGoff - Subway Ghost
Marios Nicolaides - Willie Lopez
Aaron Sidwell - Carl Bruner
Biancha Szynal - Mrs. Santiago
Sonntag, 11. Januar 2015
Jesus Christ Superstar, Dortmund (Matinee)
Besetzung
Jesus Christus - Alexander Klaws
Judas - David Jakobs
Maria Magdalena - Patricia Meeden
Pontius Pilatus/Hannas - Mark Weigel
Kaiphas - Hans Werner Bramer
Petrus - Fritz Steinbacher
Simon Zelotes - Jens Petter Olsen
Herodes - Ks. Hannes Brock
1. Priester - Hiroyuki Inoue
2. Priester - Ian Sidden
3. Priester - Carl Kaiser
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